Schaumburger Wochenblatt
  1. Arbeiten im Bahnhofshotel schreiten bereits zügig voran

    13 Mietwohnungen / Zielgruppe junge Leute ebenso wie Senioren

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    STADTHAGEN (bb). Der Umbau des ehemaligen Bahnhofshotels in Stadthagen schreitet zügig voran, das Team der Kreiswohnbaugesellschaft ist zuversichtlich, die Erneuerung des markanten Gebäudes mit langer Historie Anfang 2019 abschließen zu können. Die Handwerker gehen von der Erneuerung der denkmalgeschützten Fassade hin zur Bahnhofstraße nun verstärkt zum Innenausbau über. Mit den Arbeiten an der Fassade rücken die Veränderungen am rund 150 Jahre alten Gebäude noch einmal verstärkt in den Blick der Öffentlichkeit. "Wir schaffen hier guten, preiswerten Wohnraum an einem interessanten Standort mit günstiger Anbindung nach Hannover", erklärte Eckhard Ilsemann, Aufsichtsratsvorsitzender der Kreiswohnbaugesellschaft. Insgesamt 13 Wohnungen entstehen in dem einstigen Gastronomiebetrieb, der in den vergangenen Jahren leer stand und durch einen Brand in Mitleidenschaft gezogen wurde. Nun erfolge ein umfangreicher Umbau, so Eckhard Ilsemann und Heinz-Helmut Steege, Geschäftsführer der Kreiswohnbaugesellschaft, der im gesamten Gebäudebereich zu den modernen Standards eines Neubaus führe. Wobei sich dieser gerade im straßenzugewandten Teil mit dem Charme historischer Gestaltungselemente verbinde. Hier sind gemäß den Auflagen des Denkmalschutzes beispielsweise wieder Holzfenster mit Rundbögen eingesetzt worden. Attraktiv sei das Gebäude nicht zuletzt für Pendler wegen der günstigen Anbindung über den Bahnhof direkt vor der Tür nach Hannover. Mehrere Wohnungen würden den Standard barriere-arm erreichen, insgesamt würden günstige Wohnbedingungen für Senioren und Menschen mit Behinderung geschaffen. Das Angebot richte sich denn auch an junge Mieter ebenso wie an solche im Seniorenalter gleichermaßen. Nachdem alle Fenster und Türen eingesetzt seien, werde jetzt beispielsweise der Heizungsbau aufgenommen. Auch bei der Energie werde auf moderne Standards gesetzt mit den Elementen Wärmepumpe und Photovoltaikanlage. Insgesamt entstehen 13 Einheiten mit zwölf Zweizimmer-Wohnungen mit einer Fläche von 53 bis 76 Quadratmetern. Hinzu kommt die größere Dachgeschosswohnung mit drei Zimmern. Die Handwerksunternehmen und das Ingenieurbüro Wehmeyer liegen im Zeitplan. So bestehe Zuversicht, das Gesamtprojekt mit den letzten Arbeiten im Umfeld wie etwa der Anlage der Parkplätze etwa im März 2019 abschließen zu können, so Heinz-Helmut Steege. Erste potentielle Mieter hätten sich schon gemeldet.Foto: bb

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