Schaumburger Wochenblatt
  1. Eine Starthilfe für das Freifunknetz

    "Ideen-Arena" stellt Antrag auf Förderung / Morgen als Thema im Ausschuss

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    STADTHAGEN (bb). Die "Ideen-Arena" stellt einen Antrag auf Förderung des von ihr verfolgten Planes zum Aufbau eines "Freifunk-Netzes" in der Stadthäger Innenstadt. Das Vorhaben soll den freien WLAN-Zugang zum Internet in der Altstadt verbessern. Heinz Aumann vom "Arena-Team" wird den Antrag auf eine Förderung in Höhe von 1900 Euro am morgigen Donnerstag auf der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus und Stadtmarketing präsentieren. Die "Ideen-Arena" hatte das Projekt im Juli vorgestellt (wie berichtet). Weil der Empfang des freien WLANs in der Stadthäger Innenstadt mit dem derzeitigen System nicht zuverlässig funktioniere, regte Heinz Aumann den Aufbau eines Freifunknetzes an. Bei diesem bauen viele Mitwirkende durch ihr Zusammenwirken das Freifunknetz auf. Geschäftsleute und Bürger schaffen jeweils einen Freifunkrouter an und stellen ihn möglichst in Fensternähe auf. Die in Reichweite befindlichen Router verbinden sich und bauen so ein Netz auf. Vor und in den Geschäften könnte so ein guter Empfang erreicht werden. Das Freifunknetz solle zunächst parallel zum bestehenden System laufen. Später könne dann der komplette Umstieg auf Freifunk erfolgen. Vorteil seien zum einen niedrigere Betriebskosten. Zum anderen fördere das Gemeinschaftsprojekt auch die Vernetzung und Zusammenarbeit der Bürger, so die "Ideen-Arena" bei der Vorstellung des Vorhabens. Heinz Aumann wird dieses Projekt am morgigen Donnerstag, dem 5. September, im Ausschuss für Wirtschaft, Tourismus und Stadtmarketing. Dieses steht auf der Tagesordnung der um 18 Uhr beginnenden Sitzung, weil die "Ideen-Arena" an die Stadt einen Antrag auf Zuschuss-Förderung gestellt hat. Mit dem Betrag von rund 1900 Euro könnte ein Freifunk-Router auf dem Marktplatz installiert werden. In gewisser Weise als Startschuss. Denn um ein größeres Freifunknetz aufzubauen, ist eben das Mitwirken von Privat- und Geschäftsleuten nötig, die weitere Router in ihren Gebäuden platzieren.Foto: archiv bb

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