Bad Nenndorf startet in das Landesgartenschau-Jahr | Schaumburger Wochenblatt

Bad Nenndorf startet in das Landesgartenschau-Jahr

Landesgartenschau-Geschäftsführer Benjamin Lotz spricht auf dem Neujahrsempfang der Stadt Bad Nenndorf über den Fortschritt der Landesgartenschau (Foto: wk)
Landesgartenschau-Geschäftsführer Benjamin Lotz spricht auf dem Neujahrsempfang der Stadt Bad Nenndorf über den Fortschritt der Landesgartenschau (Foto: wk)
Landesgartenschau-Geschäftsführer Benjamin Lotz spricht auf dem Neujahrsempfang der Stadt Bad Nenndorf über den Fortschritt der Landesgartenschau (Foto: wk)
Landesgartenschau-Geschäftsführer Benjamin Lotz spricht auf dem Neujahrsempfang der Stadt Bad Nenndorf über den Fortschritt der Landesgartenschau (Foto: wk)
Landesgartenschau-Geschäftsführer Benjamin Lotz spricht auf dem Neujahrsempfang der Stadt Bad Nenndorf über den Fortschritt der Landesgartenschau (Foto: wk)

Mit einem deutlichen Ausblick auf das bevorstehende Großereignis Landesgartenschau ist Bad Nenndorf beim Neujahrsempfang in das Jahr 2026 gestartet. In der Wandelhalle wurde schnell klar, die Landesgartenschau prägt nicht nur die kommenden Monate, sondern stand auch im Zentrum der politischen und organisatorischen Rückblicke und Ausblicke.

Bürgermeisterin Marlies Matthias eröffnete die Veranstaltung und ordnete die Landesgartenschau in die Entwicklung der Stadt ein. Bad Nenndorf habe sich als Kur-, Kultur- und Gesundheitsstandort etabliert und verfüge mit seinem Heilbad über ein klares Alleinstellungsmerkmal. Die Landesgartenschau biete nun die Gelegenheit, diese Stärken landesweit sichtbar zu machen. Zugleich hob Matthias das Engagement von Verwaltung, Ehrenamt und Unterstützern hervor, ohne deren Einsatz viele Projekte nicht möglich wären.

Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt nahm in seiner Rede die kommenden Monate in den Fokus. Mit Blick auf die Landesgartenschau betonte er den hohen organisatorischen Aufwand. Alle Gewerke mussten europaweit ausgeschrieben werden, was Verwaltung und Projektteam stark beanspruchte. Schmidt zeigte sich dennoch zuversichtlich, dass die Landesgartenschau pünktlich eröffnet und im vorgesehenen Kostenrahmen umgesetzt werde. Außerdem berichtete er über Investitionen in die Bildungsinfrastruktur, darunter den Neubau der Grundschule in Bad Nenndorf und Erweiterungen in Haste.

Konkrete Einblicke in den Stand der Landesgartenschau gab anschließend Benjamin Lotz, Geschäftsführer der Kur- und Tourismusgesellschaft sowie der Landesgartenschau. Im Kurpark seien die Fortschritte inzwischen deutlich sichtbar, zahlreiche Pflanzungen seien bereits erfolgt. Besonders aufmerksam verfolgten die Gäste die Zahlen zum Vorverkauf. Vier Monate vor der Eröffnung seien bereits 18 000 Dauerkarten verkauft worden. Damit liege Bad Nenndorf deutlich über den Vergleichswerten der Landesgartenschau in Bad Gandersheim, wo 2023 nach der Eröffnung 10 000 Dauerkarten gezählt wurden. Hinzu kämen bislang rund 13 000 verkaufte Tageskarten.

Neben den Verkaufszahlen verwies Lotz auf das umfangreiche Kultur- und Veranstaltungsprogramm während der insgesamt 173 Tage dauernden Landesgartenschau. Dieses solle Besucherinnen und Besucher weit über die Region hinaus anziehen. Die hohe Nachfrage im Vorverkauf belege bereits jetzt das große Interesse an der Veranstaltung, betonte Lotz, und unterstrich zugleich die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements für deren Gelingen.

Sowohl Schmidt als auch Lotz und auch Matthias hoben die wichtige Arbeit des Fördervereins der Landesgartenschau hervor. Unter der Leitung von Vorsitzender Marion Kramer und ihrem Team habe der Verein erheblich zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen und zeige große Einsatzbereitschaft, um die Landesgartenschau in Bad Nenndorf zu unterstützen.

Bundestagsabgeordnete Marja-Liisa Völlers bezeichnete die Landesgartenschau als wichtige Investition in die Zukunft Bad Nenndorfs und als Projekt, von dem auch kommende Generationen profitieren würden.

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