Reparieren statt wegschmeißen ist die Idee hinter dem „Reparatur-Café” im Mehrgenerationenhaus, das ab dem 6. Mai jeden ersten Samstag im Monat in der Zeit von 14 bis 18 Uhr angeboten werden soll. Das Angebot ist eine Veranstaltung des NABU Rinteln in Kooperation mit der Stadt Rinteln, die die Räumlichkeiten in der Ostertorstraße zur Verfügung stellt. Ob Bügeleisen, Toaster oder Nähmaschine, alles was in die Räumlichkeiten getragen werden kann, kann hier zur Reparatur gebracht werden. So werden die Alltagsgegenstände nicht so schnell durch Neuanschaffungen ersetzt. Das schont nicht nur die eigene Haushaltskasse, sondern ist auch gut für die Umwelt. Ziel ist es hier, Müll zu vermeiden, Ressourcen zu sparen und damit die Umwelt zu schonen und nachhaltige Lebensweisen zu etablieren. Gleichzeitig entsteht auch ein Kommunikationsangebot für Interessierte. Federführend vom NABU engagiert sich Ute Bargenda für das Projekt, die vom NABU Vorsitzenden Dr. Nick Büscher unterstützt wird. Mit vom Team sind Christel Grannemann-Bülte und Antonio Fusco vom Mehrgenerationenhaus. Marianne Albrecht unterstützt im Café Bereich und bei Fragen rund um Textiles. Denn auch hier erwartet die Besucher Tipps für kleine Reparaturen, wie beim Annähen von Knöpfen oder beim Ersetzen von Reißverschlüssen. Plan der Selbsthilfewerkstatt zur Reparatur defekter Alltags- und Gebrauchsgegenstände ist es, dass sich in gemütlicher Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen Besitzer und Helfer gemeinsam um die Wiederherstellung der Geräte kümmern. Sozusagen eine kostenlose, gemeinschaftlich organisierte Hilfe zur Selbsthilfe. Die ehrenamtlichen Reparaturhelfer müssen über keine technische Ausbildung verfügen, sondern mit dem Geschick ausgestattet sein, Reparaturen durchführen zu können. Aber auch Fachkräfte werden für das „Reparatur-Café” gesucht, die dann die Endabnahme machen und die Geräte prüfen. Selbstverständlich genießen die Ehrenamtlichen den Schutz des Haftungsausschlusses durch eine Versicherung im Verbund der offenen Werkstätten. Die Besitzer der defekten Geräte müssen dazu ein Formular ähnlich eines Laufzettels mit Daten zum Gerät und den Reparaturregeln unterzeichnen. Die Reparaturen sind kostenlos, Ersatzteile müssen selbstverständlich bezahlt werden. Spenden zur Anschaffung von Werkzeugen werden selbstverständlich gerne gesehen. Hilfreiche Tipps hat das NABU-Team vom bereits bestehenden „Reparatur-Café” aus Rodenberg bekommen. Besonders wichtig ist dem Orga-Team auch, dass sie keine Konkurrenz zu Fachgeschäften darstellen wollen. Jetzt werden ehrenamtlich engagiert Helfende und Reparierende gesucht, die ihr Wissen und Können freiwillig und unentgeltlich zur Verfügung stellen. Auch für das Café werden noch fleißige Hände gesucht. Wer Interesse hat, meldet sich bei Ute Bargenda unter 05751/46685, 0174/9431403 oder per E-Mail an ute.bargenda@gmx.de.