Nach 24 Jahren an der Spitze der Jagdgenossenschaft Obernwöhren-Reinsen hat Heinz Bartels den Vorsitz abgegeben. In der jüngsten Versammlung der Grundstückseigentümer wurde Andreas Ahnefeld zu seinem Nachfolger gewählt.
Mit dem Wechsel endet eine lange Phase kontinuierlicher Vorstandsarbeit. „Die Mitglieder würdigten das Engagement von Heinz Bartels, der die Entwicklung der Jagdgenossenschaft über mehr als zwei Jahrzehnte maßgeblich geprägt und die Interessen der Eigentümer vor Ort verlässlich vertreten hat“, so die Jagdgenossenschaft in einer Pressemeldung.
Was auf den ersten Blick wie eine Wahl vor allem mit interner Bedeutung wirkt, hat für den ländlichen Raum durchaus Gewicht: Die Jagdgenossenschaft organisiert die Nutzung der Jagdflächen. Sie stimmt sich mit Landwirten ab und sorgt dafür, dass Wildbestände und Flächennutzung im Gleichgewicht bleiben. Themen wie Wildschäden, Pflege der Kulturlandschaft und der verantwortungsvolle Umgang mit dem Wild stehen dabei regelmäßig im Mittelpunkt.
Der neue Vorsitzende Andreas Ahnefeld sieht genau hier die zentrale Aufgabe: „Wir wollen die gute Arbeit der vergangenen Jahre fortführen und gleichzeitig die aktuellen Herausforderungen gemeinsam anpacken. Entscheidend ist für mich, dass wir vor Ort im Gespräch bleiben und praktikable Lösungen finden, für die Eigentümer, für die Landwirtschaft und für die Jagd.“
Neben Andreas Ahnefeld wurden auch die weiteren Mitglieder des Jagdvorstandes gewählt. Hans Heinrich Schütte übernimmt künftig das Amt des Schriftführers, Ralf Grützner wurde zum Kassenführer gewählt. Als Beisitzer gehören Frank Sahlfeld und Heinrich Ahnefeld dem neuen Vorstand an.
In der Versammlung wurden neben den Wahlen auch aktuelle Entwicklungen und Fragestellungen rund um Jagd, Flächennutzung und die Zusammenarbeit vor Ort angesprochen. „Die Jagdgenossenschaft versteht sich dabei weiterhin als verbindendes Element zwischen den unterschiedlichen Interessen im ländlichen Raum“, so die Meldung.
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