BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Stadthagen treten bei der Kommunalwahl am 13. September mit sieben Kandidierenden an. Drei von ihnen bringen langjährige kommunalpolitische Erfahrung mit, vier stehen zum ersten Mal auf einer Wahlliste.
„Mit den vielen neuen Gesichtern geht auch ein Generationenwechsel einher”, so Christel Varelmann, die die Liste im Wahlbereich Süd anführt, über die Mischung aus Erfahrung und neuen Perspektiven im Team.
Neben Varelmann, Diplom-Sozialpädagogin beim Kinderschutzbund Schaumburg, stehen mit Helge Piepenburg (Listenführung Wahlbereich Nord, Lehrer am Ratsgymnasium) und Stephan Schildberg (Designer, Ökologischer Landbauer) zwei weitere erfahrene Köpfe auf der Liste. Ergänzt wird das Team durch Solveig Möller (Lehrerin am Ratsgymnasium), Björn Gramling (Beamter der Kreisverwaltung), Asrin Askendery (Informatikerin und Künstlerin) und Thea Marie Blume (Sozialwissenschaftlerin), die erstmals kandidieren.
Im Mittelpunkt des Wahlkampfs stehen für die Grünen die Ziele ihres Wahlprogramms 2026. Sie setzen „sich für bezahlbare Wohnungen in Zusammenarbeit mit der Kreiswohnbaugesellschaft, kostenlose Trinkwasserstellen im Stadtbild und eine zukunftsfähige, gemeinschaftliche Energieversorgung ein“, so eine Pressemeldung der Partei. Für die Mobilität fordern sie sichere Radwege auf Schulwegen, engere Taktzeiten im öffentlichen Nahverkehr und einen elektrifizierten städtischen Fuhrpark. Mit Blick auf den Klimawandel wollen sie mehr Stadtgrün, entsiegelte Flächen und Wasserspeicher gegen Hitze und Starkregen schaffen. Junge Menschen sollen über ein neu einzurichtendes Jugendparlament stärker an kommunalen Entscheidungen beteiligt werden. Und um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, wollen die Grünen Begegnungsorte erhalten und ausbauen sowie regionale Erzeuger bei Kitas und Schulen stärker einbinden.
„Stadthagen ist, was wir daraus machen”, bringt Helge Piepenburg das gemeinsame Motto der Liste auf den Punkt. Er setzt sich für eine Verkehrswende mit mehr Rad- und ÖPNV-Angeboten sowie eine klimaangepasste Stadtentwicklung ein: „Lasst uns Stadthagen bunter, offener und grüner machen.”
Ziel sei die Entwicklung Stadthagens zu einer Stadt, die bezahlbar, klimafest, generationengerecht und vielfältig sei, so die Meldung.