In Kurzform: Die Kramerstraße in Bad Nenndorf ist seit über 20 Jahren als „Spielstraße“, d.h. - Schrittgeschwindigkeit und max. 7 km/h, ausgeschildert. Die Realität ist jedoch, zusätzlich noch bedingt durch eine - undurchsichtige „Verkehrsführung“ - eine andere.
Autofahrer, Lieferdienste, selbst Fahrer von Elektro-Rollern und E-Fahrrädern sind fast immer und – oft gleichzeitig – mit drastisch überhöhten Geschwindigkeiten in dieser Straße unterwegs. Fußgänger – gerade auch ältere Anwohner – haben große Probleme, sich sicher fortzubewegen. An spielende Kinder auf der Kramerstraße ist gar nicht zu denken. Dass hier noch nichts Ernsthaftes passiert ist, grenzt an ein Wunder. Einige wenige Geschwindigkeitskontrollen der Polizei – aufgrund von Beschwerden der Anwohner – sind wirkungslos „verpufft”. Seitens der Stadt, Problematik ist dort schon lange bekannt, gab es bis dato auch keine zielführenden Maßnahmen.
Dabei wäre es ganz einfach. Sogenannte Temposchwellen, sind schnell und unproblematisch zu installieren, würden hier schnell Abhilfe schaffen.
Das beste Beispiel zu dieser Thematik ist die Grover Straße in Rodenberg. Da fahren sie nämlich nur durch – und gezwungenermaßen langsam –, wenn sie es wirklich müssen, und ansonsten auch nur zweimal – das erste und das letzte Mal.
Generell muss die allgemeine Raserei, und besonders in geschlossenen Ortschaften, ein Ende haben.