Sehr geehrte Damen und Herren,

wie schön, dass dieses Thema zumindest von den Medien aufgegriffen wird, wenn schon seitens der Stadt Rinteln nichts unternommen wird, obwohl mittlerweile sehr viele Anwohner der Durchgangsstrecke von Uchtdorf bis Bremke mehr als genervt sind … Es wechselt dauernd von 50 Stundenkilometern auf 70, an dem Brückenbereich auf 30....Exter....anstatt endlich einmal konsequent auf durchgehend 50 gesetzt zu werden – Brücke selbstverständlich ausgenommen.

Nicht nur, dass sich kaum jemand an eine der beiden Geschwindigkeiten hält, überall zu dicht aufgefahren wird, Überholen dank der immer wieder ausgebesserten Straße durch Neuauftrag der Asphaltdecke beim Ausweichen im Grenzbereich zum Grünstreifen lebensgefährlich ist, da man dort bei Nässe, Tau, Schnee direkt abdriftet … Mittlerweile nutzen auch die Motorradfahrer diesen Bereich für tolle Überholmanöver, nicht zu vergessen, die Radfahrer, die munter nebeneinander fahren und dadurch bei Einhalten des geforderten Mindestabstands auch ein Überholen zu einem fragwürdigen Manöver werden lassen.

Und, nur um es der Vollständigkeit zu erwähnen, obwohl mir gerade das ein besonderes Anliegen ist: mehrere Bereiche sind – auch ausgewiesen durch die „Vorsicht, Wildwechsel-Schilder“ abends und morgens im Dämmerungsbereich gern genutzte Passierwege für Wild, was auch immer wieder zu Unfällen führt – für die meisten Tiere sicherlich tödlich, aber auch für Menschen nicht ungefährlich.

Außerdem kommt es immer wieder zu erheblichen Lärmbelästigungen, sowohl von Autofahrer- als auch von Kradfahrerseite, wenn die Nebenstrecke mal wieder zu einem Rennsportgelände umfunktioniert wird. Ein konsequentes Herabsenken der Geschwindigkeit im o.g. Bereich würde zwar auch sicherlich zu einigen „Missachtungen“ führen, aber dann könnte sich niemand mehr mit...Schild übersehen...hielt es noch für die Landstraße … herausreden … und viel langsamer würde man trotzdem nicht in Rinteln ankommen, da es hier auch genug Traktorverkehr in der Erntezeit gibt.....

Mit freundlichen Grüssen

Elke Steding, Rinteln