Mit Jugendpfleger wurde Öffnung des Jugendtreffs möglich | Schaumburger Wochenblatt

Mit Jugendpfleger wurde Öffnung des Jugendtreffs möglich

Jugendpfleger Timo Leifheit (v.li.), Samtgemeindebürgermeister Thomas Wolf und Jannik Haschke konnten den Neustart vom Jugendtreff vollziehen. (Foto: gk)
Jugendpfleger Timo Leifheit (v.li.), Samtgemeindebürgermeister Thomas Wolf und Jannik Haschke konnten den Neustart vom Jugendtreff vollziehen. (Foto: gk)
Jugendpfleger Timo Leifheit (v.li.), Samtgemeindebürgermeister Thomas Wolf und Jannik Haschke konnten den Neustart vom Jugendtreff vollziehen. (Foto: gk)
Jugendpfleger Timo Leifheit (v.li.), Samtgemeindebürgermeister Thomas Wolf und Jannik Haschke konnten den Neustart vom Jugendtreff vollziehen. (Foto: gk)
Jugendpfleger Timo Leifheit (v.li.), Samtgemeindebürgermeister Thomas Wolf und Jannik Haschke konnten den Neustart vom Jugendtreff vollziehen. (Foto: gk)

Wer genau hinschaut wird feststellen, dass der Jugendbeirat der Samtgemeinde Rodenberg immer noch etwas in den politischen Gremien belächelt wird, wenn er seine Wünsche artikuliert. Und dass, obwohl er sein Engagement kräftig unter Beweis stellt. Auch ohne Stimmrecht im Rat, aber mit Beharrlichkeit hat er es geschafft, die Einrichtung eines Jugendtreffs zu installieren, der ab sofort wieder im „Treffpunkt Rodenberg Mitte“, Lange Straße 2, an bestimmten Tagen, jeweils von 17 bis 21 Uhr geöffnet ist.

Maßgeblich dafür, dass der Jugendtreff wieder geöffnet werden konnte, ist die Einstellung eines Jugendpflegers durch die Stadt Rodenberg. Er soll vorrangig während der Öffnungszeiten nach dem Rechten schauen. „Ich möchte aber auch das eine oder andere Angebot den Jugendlichen unterbreiten“, erklärt Timo Leifheit, der ausgebildete Erzieher und demnächst auch ausgebildeter Sozialarbeiter ist.

In den zurückliegenden Öffnungszeiten nutzten bis zu 35 Jugendliche den Jugendtreff, schildert Jannik Haschke, Vorsitzender des Samtgemeindejugendbeirats Besucherzahlen, die auch die Politik zur Kenntnis genommen habe.

Noch vor zwei Jahren sei es nahezu „undenkbar gewesen, dass man einen Jugendpfleger bekommen würde“. Jetzt gibt es eine Stelle, die im Haushalt der Stadt bereitgestellt wird, für vier Stunden in der Woche.

„Die Samtgemeinde hatte es abgelehnt einen Jugendpfleger einzustellen, obwohl es zu den Aufgaben der Samtgemeinde gehört“, erläutert Samtgemeindebürgermeister Dr. Thomas Wolf im Pressegespräch.

In Rodenberg habe allerdings der starke Wille bestanden, einen Jugendtreff mit Jugendpfleger umzusetzen. Daraufhin habe die Stadt dies in die Hand genommen und für die Finanzierung einer Jugendpflegerstelle gesorgt.

Dann gab es ein unerwartetes Problem: Es gab keine Bewerber für diese Stelle – bis sich Timo Leifheit aus Apelern bei der Stadt meldete. Mit ihm gibt es eine qualifizierte Person. Der Arbeitsvertrag wurde entsprechend der Arbeitszeit geschlossen. Trotzdem habe man die Verwaltung beauftragt, einen Kostenerstattungsanspruch an die Samtgemeinde zu stellen, weil es eher eine Aufgabe der Samtgemeinde ist.

„Entscheidend ist jetzt, dass der Jugendtreff wieder geöffnet werden kann“, so Haschke, „weil es jemanden gibt, der auch mal nach dem Rechten schaut.“

„Der Treffpunkt Rodenberg Mitte ist dafür nicht die endgültige Lösung“, betont Wolf. „Da soll es noch eine Weiterentwicklung geben. Solange bleibt der Jugendtreff im Treffpunkt.“ Ein möglicher Standort könnte an der Tennishalle gefunden werden, die den Erwartungen der Jugendlichen entspricht.

Die Termine für den Jugendtreff stehen immer wieder aktualisiert im Fenster des Treffpunkts und werden über die sozialen Medien mitgeteilt.


Winfried Gburek
Winfried Gburek
Freier Redakteur Schaumburger Wochenblatt
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