Niederlegen von Bauwerksteilen | Schaumburger Wochenblatt

05.02.2024 08:05

Niederlegen von Bauwerksteilen

Die Fachgruppe Räumen aus Stadthagen muss die Bauwerksteile niederlegen. (Foto: privat)
Die Fachgruppe Räumen aus Stadthagen muss die Bauwerksteile niederlegen. (Foto: privat)
Die Fachgruppe Räumen aus Stadthagen muss die Bauwerksteile niederlegen. (Foto: privat)
Die Fachgruppe Räumen aus Stadthagen muss die Bauwerksteile niederlegen. (Foto: privat)
Die Fachgruppe Räumen aus Stadthagen muss die Bauwerksteile niederlegen. (Foto: privat)

Am Mittwoch, 31. Januar wurde die Fachgruppe Räumen des THW Ortsverbandes Stadthagen in den Laatzener Ortsteil Grasdorf (Region Hannover) alarmiert. Als die ersten Einsatzfahrzeuge und -kräfte der Stadtfeuerwehr Laatzen am Nachmittag gegen 15 Uhr, an der Einsatzstelle im Ortskern eintrafen, brannte ein leerstehendes Gemeindehaus der Kirchengemeinde St. Marien bereits in voller Ausdehnung. Da das Feuer auf ein benachbartes Wohnhaus überzugreifen drohte, wurde das Alarmstichwort auf B3 erhöht und so Stadtalarm für alle vier Ortsfeuerwehren ausgelöst sowie Fachberater vom THW-Ortsverband Springe an die Einsatzstelle nachalarmiert um die Einsatzleitung hinsichtlich Einsatzmöglichkeiten zu beraten.

Aufgrund des Vollbrandes wurde das Gebäude stark beschädigt und stürzte teilweise ein. Mit Hilfe des Mobilbaggers die Fachgruppe Räumen und dem Sortiergreifer wurden die restlichen Bauwerksteile wie bspw. der noch stehende, aber einsturzgefährdete Schornstein gezielt niedergelegt und letzte aufflammende Glutnester freigelegt. Nach Abschluss der Brandbekämpfung und dem Niederlegen blieb lediglich das Kellergeschoss des Gebäudes übrig.

Durch die starke Hitzestrahlung und -einwirkung wurden zudem ein angrenzendes Carport sowie Fenster des benachbarten Wohnhauses in Mitleidenschaft gezogen und beschädigt.
Der schnell eingeleitete Löschangriff und eine Riegelstellung der Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr konnten glücklicherweise das Übergreifen des Feuers und somit weitere Schäden verhindern. An dem betroffenen Gemeindehaus wurde im Vorfeld bereits mit Arbeiten für anstehende Abrissarbeiten begonnen. Die Aufklärung der Brandursache ist nun Bestandteil von Ermittlungen. Insgesamt waren über 70 Einsatzkräfte verschiedener Hilfsorganisationen mit rund 20 Fahrzeugen vor Ort.


DS
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