Seit Beginn dieser Woche laufen die Sanierungsarbeiten an der Ortsdurchfahrt in Obernkirchen (L442/Rintelner Straße). Wie angekündigt, wird die Strecke abschnittsweise unter Vollsperrung erneuert. Bereits in den ersten Tagen kam es jedoch zu Problemen bei der Ausschilderung der Umleitungen. Vor allem Lastwagenfahrer standen teils unvermittelt vor gesperrten Abschnitten und mussten aufwendig wenden.
Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hatte die Arbeiten angekündigt. Vorgesehen sind unter anderem das Abfräsen der Fahrbahn, der Einbau einer neuen Asphaltdecke sowie punktuelle Arbeiten an Bord- und Rinnenanlagen. Die Bauzeit ist mit rund acht Wochen angesetzt und erfolgt in drei Bauabschnitten zwischen Eilsener Straße und Beckmarhau.
Für Anwohner bleibt die Zufahrt zu ihren Grundstücken je nach Baufortschritt eingeschränkt möglich. Während einzelner Bauphasen, insbesondere beim Einbau der Asphaltdecke, ist ein Befahren jedoch nicht möglich. Über entsprechende Einschränkungen informiert die ausführende Baufirma. Gehwege bleiben nutzbar, die Müllentsorgung wird über eingerichtete Sammelstellen organisiert.
Im Baustellenbereich gilt ein Parkverbot, Anwohner ohne eigene Stellplätze sollen auf Nebenstraßen ausweichen. Der Verkehr wird großräumig umgeleitet. Für den Schwerlastverkehr erfolgt die Umleitung über die Bundesstraßen 83 und 65, der Pkw-Verkehr wird über mehrere Kreisstraßen geführt. Für die Dauer der Bauarbeiten werden Umleitungen eingerichtet. Der Schwerlastverkehr wird über die Bundesstraßen 83 und 65 geführt. Für Pkw erfolgt die Umleitung aus Richtung Stadthagen über die Kreisstraßen 6, 10 und 11 (Kalte Weide, Schäferstraße, Eilsener Straße, Winternstraße und Forststraße); sie gilt auch in Gegenrichtung. Gewerbebetriebe entlang der Strecke bleiben laut den Planungen erreichbar.
Zusätzliche Einschränkungen ergeben sich aber durch weitere Bauarbeiten im Stadtgebiet: Auch der Ziegeleiweg ist weiterhin abschnittsweise gesperrt. Für Verkehrsteilnehmer dürfte es in Obernkirchen damit in den kommenden Wochen kompliziert bleiben.
Kommentar:
Ein kleiner Trost: Die Bauarbeiten fallen in die Sommerferien – so bleibt zumindest der Schulverkehr von den größten Beeinträchtigungen verschont und so mancher einer wird im Urlaub wegfahren.