Wenn ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk nach Jahren nicht mehr richtig funktioniert, ist oft ein Austausch nötig. Was hinter einem solchen Eingriff steckt und welche Möglichkeiten die moderne Medizin dabei bietet, erläutert der Leitende Oberarzt der Fachabteilung für Unfallchirurgie und Orthopädie am Klinikum Schaumburg, Axel Prontnicki, am Mittwoch, 18. Februar, um 18 Uhr. Der Vortrag findet in Kooperation mit der Volkshochschule Schaumburg im hinteren Teil der Klinikum-Cafeteria statt.
Im Mittelpunkt steht die sogenannte Wechselendoprothetik – ein Fachgebiet, das sich mit dem Ersatz oder der Erneuerung bereits implantierter Gelenkprothesen befasst. Prontnicki, der zugleich Stellvertreter des Chefarztes ist, beantwortet unter anderem die Fragen, wann ein Prothesenwechsel notwendig wird, welche Ursachen zu Problemen führen können und wie eine solche Operation abläuft. Nach seinem Vortrag besteht Gelegenheit, in einer offenen Gesprächsrunde individuelle Fragen zu stellen.

Die Fachabteilung für Unfallchirurgie und Orthopädie am Klinikum Schaumburg ist auf das gesamte Spektrum unfallbedingter Verletzungen sowie auf alters- und verschleißbedingte Erkrankungen des Bewegungsapparates spezialisiert. Als zertifiziertes EndoProthetikZentrum verfügt sie über besondere Expertise bei Implantationen und Wechseloperationen an Hüfte und Knie.

Der Eintritt zu der Informationsveranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist über die Volkshochschule erforderlich (Kursnummer 26A944411, Tel. 05721 703-7100 oder -7120, online unter www.vhs-schaumburg.de. Kostenlose Parkplätze stehen direkt am Klinikum zur Verfügung; Teilnehmer erhalten nach dem Vortrag ein Ausfahrtticket.