In Kooperation mit der Volkshochschule Schaumburg informiert am Mittwoch, dem 28. Januar, um 18 Uhr, der Chefarzt der Fachabteilung für Unfallchirurgie und Orthopädie im Klinikum Schaumburg, Professor Doktor Michael Jagodzinski, rund um die Erkrankung Arthrose in Hüft- und Kniegelenk. Zudem geht es bei der Veranstaltung im Klinikum um die Möglichkeiten, individuell angefertigte Implantate bieten.
Chronische Schmerzen in Hüft- oder Kniegelenk aufgrund von Arthrose kennen viele Menschen. Bei einigen ist die Implantation eines künstlichen Gelenks im Rahmen einer chirurgischen Operation unausweichlich. Welche Endoprothese dabei die passende ist, das entscheiden die medizinischen Experten gemeinsam mit den Patienten in Abhängigkeit des individuellen Krankheitsbildes. „Dabei ermöglicht uns der technologische Fortschritt mittlerweile durch dreidimensionale Druckverfahren die Herstellung von Endoprothesen, die sich haargenau an die Anatomie unserer Patienten anpassen lassen“, erklärt Prof. Dr. Michael Jagodzinski, Chefarzt der Fachabteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie am Schaumburger Klinikum. Diese Endoprothesen können insbesondere mit Blick auf die Funktion und Gebrauchsfähigkeit sowie beim gegebenenfalls notwendigen Wechsel der Endoprothese im Verlauf des weiteren Lebens einen Vorteil bieten. In ihrem Vortrag widmet sich der erfahrene Chirurg insbesondere der Frage, für wen solche individuellen Implantate geeignet sind und welche Voraussetzungen für die Kostenerstattung durch die gesetzliche oder private Krankenkasse erfüllt sein müssen. Im Anschluss an den Vortrag steht Prof. Dr. Michael Jagodzinski zum Austausch und für persönliche Fragen bereit.
Die Anmeldung über die VHS Schaumburg: Kursnummer 25B940811 (05721/703-7100 oder -7501, oder online unter www.vhs-schaumburg.de, der Vortrag ist kostenfrei. Parkmöglichkeiten: kostenfrei auf dem Parkplatz des Schaumburger Klinikums (alle Teilnehmer erhalten nach dem Vortrag ein Ausfahrtticket)
Foto: privat Bildnachweis: AGAPLESION EV. KLINIKUM SCHAUMBURG gGmbH