Im Rahmen des Erinnerungsprojektes Schaumburg laden die evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden Kathrinhagen und Rolfshagen am Sonntag, 17. Februar um 17 Uhr in die Katharinenkirche in Kathrinhagen zu einem Benefizkonzert ein. Die Künstler Diemut Poppen (Viola) und Carla Marrero (Violine) spielen: G-Dur Suite, E-Dur Partita und d-moll Suite für Viola solo von Johann Sebastian Bach sowie Duo G–Dur für Violine und Viola von Wolfgang A. Mozart. Der Eintritt ist frei. Es wird um Spenden für das Erinnerungsprojekt Schaumburg gebeten, welches unter dem Motto: „Zum Gedenken an die jüdischen und alle anderen wegen ihrer Rasse, Religion und Weltanschauung verfolgten, vertriebenen und ermordeten Mitbürger in Schaumburg” steht und aus Spendengeldern verwirklicht werden soll. Diemut Poppen erhielt mit 7 Jahren ihren ersten Violinunterricht, mit 9 Jahren trat sie bereits in Konzerten auf. Über die Kammermusik kam sie schon früh zur Bratsche, die sie mit 17 Jahren zu ihrem Hauptinstrument machte. Ihre Studien absolvierte Diemut Poppen in Düsseldorf, Köln, Aachen, Berlin, Bloomington/USA und Paris. Heute ist Diemut Poppen eine gefragte Bratschistin. Konzertreisen führten sie als Solistin und Kammermusikerin in die bedeutendsten Musikzentren der Welt. 1990 wurde Diemut Poppen mit dem Europäischen Förderpreis für Musik ausgezeichnet.
Sie erhielt mit nur 29 Jahren einen Ruf als Professorin für Viola und Kammermusik an die Musikhochschule Saarbrücken. 2004 erhielt sie einen Ruf an die Musikhochschule in Detmold. Carla Marrero, geboren in Madrid, begann bereits im Alter von zwei Jahren Geige zu spielen. Die Presse beschrieb sie als „die Erfüllung eines Versprechens” oder als „eine sehr, sehr junge Violinistin mit einem Talent und einer Reife, die weit über dem Alter liegt, das sie wirklich besitzt”. Im Alter von zehn Jahren gewann Carla den berühmten internationalen Wettbewerb Demidow International Young Violin Competition (Jekaterinburg, Russland), bei dem sie sowohl den 1. Preis gewann als auch den Special-Preis für große künstlerische Begabungen des Kulturministeriums und den für die jüngste Teilnehmerin. Zu ihren Erfolgen zählen bis zum heutigen Tag ihre Interpretationen des Konzertes in e-moll von Mendelssohn oder die des Konzertes Nr. 1 in G-Dur von Max Bruch sowie das sogenannte kleine Mendelssohn Konzert in d-moll, das sie im Sommer 2007 mit überragendem Erfolg mehrfach aufführte. Carla Marrero hat bereits mit verschiedenen angesehenen Dirigenten gearbeitet und des Weiteren mit unterschiedlichen Orchestern wie dem Symphonieorchester Madrid (Spanien), dem Kammerorchester aus Moskau oder dem Symphonieorchester in Miami (USA). Weiterhin nimmt sie regelmäßig an unterschiedlichen gemeinnützigen Projekten für Stiftungen und nichtsstaatliche Hilfsorganisationen teil. Die Stiftung SaludArte Foundation mit Sitz in Miami (USA) ernannte sie zur Botschafterin der Kinder Lateinamerikas. In Spanien ist Carla von der Stiftung Tierra de Hombres zur Botschafterin des Guten Willens erkoren worden, einer Stiftung, mit der sie in Fragen der Verbreitung und Bekanntmachung verschiedener Hilfsprojekte im Allgemeinen durch Auftritte und im Besonderen über das Projekt „Viaje hacia la vida” (Weg ins Leben) zusammenarbeitet. Foto: privat