Glasfaser-Backbone bringt endlich Licht ins Auetal | Schaumburger Wochenblatt

12.02.2026 15:30

Glasfaser-Backbone bringt endlich Licht ins Auetal

Das Unternehmen arbeitet derzeit am Anschluss des Auetals an die Glasfaser-Infrastruktur, dafür stehen noch umfangreiche Arbeiten an. (Foto: Martin Wissen / Deutsche Glasfaser)
Das Unternehmen arbeitet derzeit am Anschluss des Auetals an die Glasfaser-Infrastruktur, dafür stehen noch umfangreiche Arbeiten an. (Foto: Martin Wissen / Deutsche Glasfaser)
Das Unternehmen arbeitet derzeit am Anschluss des Auetals an die Glasfaser-Infrastruktur, dafür stehen noch umfangreiche Arbeiten an. (Foto: Martin Wissen / Deutsche Glasfaser)
Das Unternehmen arbeitet derzeit am Anschluss des Auetals an die Glasfaser-Infrastruktur, dafür stehen noch umfangreiche Arbeiten an. (Foto: Martin Wissen / Deutsche Glasfaser)
Das Unternehmen arbeitet derzeit am Anschluss des Auetals an die Glasfaser-Infrastruktur, dafür stehen noch umfangreiche Arbeiten an. (Foto: Martin Wissen / Deutsche Glasfaser)

Im Auetal herrschte beim Glasfaserausbau seit Monaten faktisch Baustopp – und die Geduld der Kunden die sich bereits in den letzten Jahren seit Öffnung der Bestellmöglichkeit für einen Glasfaseranschluss entschieden hatten, wurde auf die Probe gestellt. Hintergrund ist die Insolvenz der Firma Soli Infratechnik, die im Auftrag der Deutschen Glasfaser als Subunternehmen die Tiefbauarbeiten übernommen hatte und einige Projekte im Landkreis so in den Wartezustand versetzte. Mittlerweile wird aber wieder auf den meisten Baustellen weitergearbeitet, auch bei den aktuellen Witterungsbedingungen.

Die Anbindung an das Glasfasernetz fehlte

Der letzte Stand der Ausbauzahlen, die die Deutsche Glasfaser gegenüber dem Schaumburger Wochenblatt offengelegt hatte, zeigte einen bereits hohen Grad der nahezu fertigen Anschlüsse: In Kathrinhagen und Westerwald waren rund 80 Prozent der Tiefbauarbeiten geschafft, in Rolfshagen/Ostereiche sogar gut 90 Prozent. In den übrigen Gebieten von Rolfshagen liegt der Fertigstellungsgrad bei rund 70 Prozent, in Rehren waren es nur etwa 10 Prozent.
Noch schlechter sah es vor einigen Monaten in weiteren Ortsteilen aus. Zwar stehen die sogenannten PoP´s (Points of Presence), also die Glasfaserhauptverteiler, an einigen Standorten bereits seit Anfang 2025 fertig aufgebaut, angeschlossen sind sie jedoch nicht, weil die Leitungen in das Auetal fehlten.
Die Folge ist, dass damit auch noch keine Kundenaktivierungen möglich war. Konkret bedeutet das, dass im gesamten Auetal bislang kein einziger Hausanschluss geschaltet wurde und noch niemand den versprochenen Glasfaseranschluss nutzen kann. Wann sich das ändert, bleibt offen. Jetzt kann man aber einen großen Fortschritt vermelden, denn derzeit laufen die wichtigen Arbeiten am Backbone-Netz. Das Backbone – zu Deutsch das „Rückgrat” – ist das deutschlandweite Netzwerk der Glasfaser, mit der die Internetverbindung in die Gemeinden kommt.

Glasfaser verlegt zum einen das Backbone von der Samtgemeinde Rodenberg und zum anderen von der Samtgemeinde Eilsen. Damit kommt dann ganz offiziell das „Licht” der Glasfaser bei den Verteilerkästen im Auetal an.


Nadine Dressler
Nadine Dressler
Redakteurin Schaumburger Wochenblatt.

Nadine Dressler ist seit Anfang 2024 als Redakteurin beim Schaumburger Wochenblatt tätig. Sie betreut schwerpunktmäßig die redaktionellen Belange der Bereiche Bückeburg, Obernkirchen, Auetal und Bad Eilsen. Vereine und Initiativen können können ihre Pressemitteilungen gern direkt an n.dressler@schaumburger-wochenblatt.de senden.
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