Die Würfel sind nun endgültig gefallen. Nachdem die Mitglieder des Turn- und Sportvereins Rehren (TuS) einer Verschmelzung zustimmten, gaben die Mitglieder des Turn- und Sportvereins Kathrinhagen (TSV) auf ihrer Jahreshauptversammlung dem Vorstand „grünes Licht” für weitere Verhandlungen. „Es ist keine leichte Entscheidung, aber wir werden uns in einem neuen Auetaler Sportverein wiederfinden”, versprach der Vorsitzende des TSV Kathrinhagen, Karsten Neermann. Selten waren so viele Mitglieder zu der jährlichen Versammlung gekommen. Noch im vergangenen Jahr hatte der Vorsitzende die mangelnde Beteiligung beklagt. Doch vor allem der Tagesordnungspunkt 14 interessierte in diesem Jahr rund 50 Sportler und Passive des TSV. Nach einer Informationsveranstaltung waren nur noch wenige Fragen offen geblieben. So wurde nach dem Verbleib des bestehenden „Vereinsvermögens” gefragt, nach der Zukunft des Sportplatzes und des Sportheims. „Die meisten Fragen haben wir bereits mit dem Vorstand des TuS Rehren geklärt”, sagte Neermann. So solle das Geld des TSV für Infrastrukturmaßnahmen in Kathrinhagen ausgegeben werden und natürlich werde auch weiter in Kathrinhagen Fußball gespielt. „Langfristig hätten wir als Sportverein nicht mehr existieren können. Zusammen mit dem TuS haben wir eine breite Basis und wir können sogar von den vielen Sparten profitieren”, ergänzte Jugendwart Uwe Böhm. „Wir müssen aber darauf achten, dass die Veranstaltungen für die passiven Mitglieder in Kathrinhagen bestehen bleiben”, mahnte Dieter Hanke an. Der Neujahrsempfang, das Oktoberfest und der Preisskat sollen auch nach einer Verschmelzung mit dem TuS Rehren organisiert werden. Foto: tt
Mit dem Votum seiner Mitglieder geht Karsten Neermann in weitere Verhandlungen mit dem TuS Rehren.