In der Brut- und Setzzeit kommt es immer wieder vor, dass nicht angeleinte Hunde in der freien Natur über die Nester von Fasanen und anderen Bodenbrütern herfallen, junge Vögel totbeißen, Rehkitze reißen und die Junghasen töten. Freundliche Hinweise und Ermahnungen an Hundehalter, insbesondere während der Brut- und Setzzeit ihre Hunde nicht ohne Aufsicht durch die Felder und Wälder frei herumlaufen zu lassen, stoßen dabei meist auf wenig Widerhall. In vielen Fällen haben Hundehalter ihre Vierbeiner nicht im Griff. Dann macht sich der Hund selbstständig, reagiert auf kein Pfeifen und Rufen mehr und lebt seinen Jagdtrieb aus. Das Ergebnis dieser Hetzjagden müssen die Jäger alle Jahre wieder beklagen: totgebissene Junghasen, zerfleischte Jungvögel, gerissene Rehe und Kitze und vieles andere mehr. Deshalb sollten alle Hundehalter daran denken, speziell in der Brut-und Setzzeit Rücksicht auf Jungwild und Jungvögel zu nehmen und sich an den Leinenzwang halten.