Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es in der Nacht zum Mittwoch auf der Landesstraße 443 im Auetaler Ortsteil Altenhagen. Gegen 2 Uhr wurden die Stützpunktfeuerwehr Rehren/Westerwald sowie die Ortsfeuerwehren Altenhagen/Schoholtensen, Klein-Holtensen/Wiersen und Rannenberg alarmiert, nachdem auf der leicht abschüssigen Strecke aus Richtung Rehren kommend ein polnischer Sattelzug vermutlich durch überhöhte Geschwindigkeit von der Fahrbahn abgekommen war. Der Fahrer erlag seinen schweren Verletzungen noch am Unfallort. Der 40-Tonner-Sattelzug hatte vor einer leichten Linkskurve kurz nach dem Ortseingang ungebremst zwei stämmige Bäume abgeknickt, war dann gegen eine kleine Brücke geprallt und kam am Vorgarten des Ortsvorstehers Andreas Tegtmeier zum Stehen. Durch den Aufprall wurde das Führerhaus der Zugmaschine völlig zerstört. Um an den Fahrer heranzukommen, mussten die Einsatzkräfte Teile der Ladung, Säcke mit Chromerzmehl, beseitigen. Auslaufender Dieselkraftstoff und Öl erschwerte zudem die Arbeit der Feuerwehrleute. Gemeindebrandmeister Karl-Heinz Nothold, der zu den Ersten am Unfallort gehörte, hat leider schon häufiger auf dem Streckenabschnitt Unfälle erlebt. „Die Streckenführung der Landesstraße ist für den Schwerverkehr nur bedingt geeignet und als Umleitungsstrecke der Bundesautobahn A2 zudem stark frequentiert”. Die Landesstraße musste bis in den späten Nachmittag hinein voll gesperrt bleiben, weil sich die Bergung des Sattelzuges als sehr schwierig darstellte. Foto: privat
Der Sattelzug donnert ungebremst in zwei Bäume und kommt erst am Garten des Ortsvorstehers zum Stehen.