Ausgegeben werden die Tickets - die von den Empfängerinnen ausdrücklich als Geschenk, so Petra Rabbe Hartinger, und nicht als „Bezugsschein” betrachtet werden sollen - von zwei Institutionen, die oftmals als erste mit den jungen oder angehenden Müttern in Kontakt kommen: Die AWO (Arbeiterwohlfahrt) und das „Emma-Zentrum”. Ansprechpartnerinnen bei der AWO sind Gisela Enders und Ulrike Dommnich, und im Emma-Zentrum, dem Überbleibsel der früheren Geburtshilfestation im Rintelner Kreiskrankenhaus, kümmert sich Hebamme Kirsten Drebusch weiterhin um das Wohl von Müttern und Kindern. Für die Ausgabe schließlich sind Simone Niebuhr und ihre Mitarbeiterinnen von der „Kleiderkiste” zuständig. In den blauen und roséfarbenen Boxen befinden sich übrigens nicht nur gebrauchte, sondern zum Teil auch neue Babysachen - nämlich zahlreiche Söckchen, die von Annelore Bredemeyer (Auetal), Friederike Schulz (Silixen) und Jutta Krause aus Exten eigenhängig gestrickt werden. -
In der „Kleiderkiste”, dem Angebot des Kinderschutzbundes für Familien mit schmalem Geldbeutel, wird unterdessen weiterhin gern gut erhaltene Bekleidung für ganz, ganz junge Leute entgegen genommen: Jäckchen, Bett- und Krabbeldecken, Strampler oder Schlafsäcke und dergleichen mehr. In der Dependence des Kinderschutzbundes an der Bäckerstraße können Interessenten auch weiterhin zwei Mal pro Woche nach brauchbaren Klamotten für ihren Nachwuchs stöbern: Montags von 9.30 bis zwölf Uhr und mittwochs von 15 bis 17 Uhr. Foto: km