Als rundum gelungen entpuppte sich der „Tag des Tischlers 2010” am vergangenen Samstag in den Berufsbildenden Schulen - trotz des miserablen Novemberwetters. Den Tag, der in verschiedenen Formen regelmäßig auch bundesweit begangen wird, nutzten erstmals einige heimische Meisterbetriebe in Zusammenarbeit mit den Berufsbildenden Schulen, um ihre Leistungsbreite und Leistungsfähigkeit zu demonstrieren. Selbst im peripheren Unterhaltungsprogramm hatten die Verantwortlichen bewusst für Qualität gesorgt. So sorgte die „Schulbar” für richtig leckeres Essen, und die Big Band des Gymnasiums Ernestinum sorgte für die musikalische Unterhaltung. Im angebotenen Programm spielten neben diversen „Themenbänken” mit Produktbeispielen und ausführlicher Beratung durch die teilnehmenden Betriebe auch die Informationen über Aus- und Fortbildung eine wesentliche Rolle. Mit besonderem Engagement hatten die Veranstalter die allerjüngesten Besucher mit eingebunden: Neben einem Betreuungshort für die Allerkleinsten gab es auch eine „Wichtelwerkstatt”, in der die jüngsten Besucher ihre möglicherweise verborgenen Talente entdecken konnten.Im informativen Teil des Tages gab es zudem mehrere Beiträge zu den „Themenbänken” Möbel und Treppen, Fenster und Türen sowie Glasgestaltung und Fussboden - und darüber hinaus Fachvorträge über energetische Sanierung und Finanzierungsmöglichkeiten. Insgesamt hatten sich sechs heimische Betriebe am „Tag des Tischlers 2010” beteiligt: Die Tischlereien Albrecht und Altfeld aus Rinteln, Gausmann (Obernkirchen), Meier (Buchholz), Struckmeier (Krainhagen) und Roszak aus dem Extertal. Für die Finanzierung der Veranstaltung stand die Sparkasse gerade. Foto: km
In der „Wichtelwerkstatt” ist den ganzen Tag über besonders emsiger Betrieb.
Ganz aus Holz: Ein alternative zum Weihnachtsbaum.
Haben das Programm gemeinsam auf die Beine gestellt: Peter Menze, Horst Frensel, Werner Nickel, Michael Hintz, Frank Gausmann, Volker Roszak, Rüdiger Altfeld und Harald Struckmeier.
In der Tischler-Werkstatt geben sich die Besucher den ganzen Tag über die Klinke in die Hand.