„Die CDU ist für Windenergien und wird regenerative Energien unterstützen...” verdeutlicht CDU Stadtverbandsvorsitzender Veit Rauch in einer Pressenotiz die Haltung der CDU. Und Rauch unterstreicht dies mit der jetzt erfolgten VA-Zustimmung des seit mehr als zwei Jahren vorliegenden Investor-Antrages für ein Westerndorfer Windrad.
Und Udo Schobeß sieht in der Zustimmung auch eine „...logische Konsequenz des Ratsentscheides, keine Vorrangflächen auszuweisen!” Damit, so Schobeß, seien auch die Karten für die Investoren völlig neu gemischt. Die CDU geht davon aus, dass ein Investor die sich aus diesem Ratsbeschluss ergebenden Möglichkeiten neu überdenken und bewerten wird. Im Klartext heißt das: Es gibt Flächen auf denen die Wind-Effizienz rund ein Drittel höher liegt und die Gesetzgebung von Bund und Land nun ganz andere Möglichkeiten anbietet!
Damit unterscheidet sich der Gruppenpartner FDP von der CDU. Paul-E. Mense beharrt auf seiner Aussage: „Windräder unterhalb der Schaumburg - immer noch, nein danke!”
Er verwehrte sich jedoch vor dem Verdacht, dass diese Ablehnung auch eine grundsätzliche Ablehnung von Windkraftanlagen sei.
Mense warnte vor einem übereilten Vorantreiben der Windenergie und anderer Energieformen: „Wenn in Niedersachsen auf jeder Freifläche Windräder stehen, wenn die geplanten 190 Biogasanlagen wirklich gebaut werden, und wenn aus 30 bundesweit existierenden Speicherkraftwerken weitaus mehr werden, dann zahlen wir einen hohen Preis für den Verlust an historisch gewachsenen, touristisch erschlossenen und landschaftlich schönen Gegenden”, schreibt Mense in einer Pressemeldung.Das Windkraftanlagen für manche Gemeinden auch finanzielle Vorteile haben können, zeigen Anlagen in ganz Niedersachsen. Mindestens 70 Prozent der Gewerbesteuereinnahmen fließen in die Standortgemeinden, nur 30 Prozent in die Gemeinden der Betreibergesellschaften.
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