Museumsleiter Dr. Stefan Meyer wird dabei über Rinteln im Mittelalter sprechen. Das 775. Jahr der Stadtwerdung, heißt es in der Ankündigung, sei ein besonderer Anlass, sich der Frühzeit der Rintelner Stadtgeschichte zu widmen. Der abendliche Rundgang widmet sich wichtigen Wendepunkten und interessanten neuen Aspekten zu den in vieler Hinsicht noch rätselhaften Anfängen der Weserstadt. Treffpunkt ist um 19 Uhr am Nachtwächter-Denkmal auf dem Markplatz. Die Kosten für Nichtmitglieder betragen vier Euro.
Das „Erzählcafé” öffnet seine Tür das nächste Mal am Mittwoch, dem elften Juni. Diesmal ist Maxi Schweitzer zu Gast. Im thematischen Mittelpunkt stehen Max und Moritz, die 2015 150 Jahre alt werden. Referentin Maxi Schweitzer, seit 2013 Projektmitarbeiterin der Schaumburger Landschaft in Bückeburg und mit vielfältigen Aktionen rund um das Jubiläum betraut, berichtet über Wilhelm Busch, den weltberühmten Humoristen, Zeichner und Maler aus dem Schaumburger Land. Die Veranstaltung im Museum beginnt wie immer um 15 Uhr. „Woi kürt platt”, die gemütliche plattdeutsche Runde, findet ein weiteres Mal am Donnerstag, dem zwölften Juni, statt - wie immer ab 15 Uhr im Hotel „Stadt Kassel”.
Unter dem Titel „Rinteln im Fokus” soll am sechsten Juni eine neue Sonderausstellung eröffnet werden, bei der bis zum 21. September, zahlreiche Fotos zu sehen sind. Christopher Dietrich, Dirk Wegener und Mike van Doorn haben sich im vergangenen September auf den Weg gemacht, um Rinteln und seine Ortsteile innerhalb eines Jahres fotografisch zu erkunden. Unter dem Namen „Rinteln 3fünfundsechzig” finden ihre ungewöhnlichen - und manchmal auch spektakulären Bilder - bereits jetzt ein begeistertes Publikum im Internet. Ob in Bächen, am Waldboden, auf Türmen oder in vergessenen Winkeln der Stadt: „Rinteln 3fünfundsechzig macht Heimat in neuer Perspektive und beindruckender Bearbeitung erlebbar,” versprechen die Veranstalter. Die Ausstellung zeigt bekannte und unbekannte Fotografien in großformatigen, hinter Acryglas kaschierten Abzügen, ergänzt durch zeitgeraffte Videosequenzen, sogenannte „Timelapses”.
Das Museum ist in der Regel dienstags bis sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Foto: km