„Von der Einbindung des Berufswahlpasses in die Initiative Bildungsketten profitieren die jungen Menschen, weil mit dem Berufswahlpass die verschiedenen Maßnahmen zur Berufsorientierung abgestimmt und aufeinander bezogen werden. Der Berufswahlpass ist ein zentraler Begleiter auf dem Weg in den Beruf”, sagt Anne Roth, Koordinatorin der Bundesarbeitsgemeinschaft Berufswahlpass in der Servicestelle Bildungsketten.
Die Schüler analysieren mit dem Berufswahlpass ihre Stärken und Interessen und dokumentieren und reflektieren ihre Erfahrungen und Erkenntnisse, die sie im Laufe ihres Berufswahlprozesses erwerben. Er begleitet die Jugendlichen unter anderem dabei, Betriebspraktika auszuwerten oder den Bewerbungsprozess zu gestalten, Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz zu schreiben oder den nächsten Lernabschnitt zu organisieren.
Herausgegeben wird der Berufswahlpass von der Bundesarbeitsgemeinschaft Berufswahlpass, der 13 Bundesländer, das BMBF und die Bundesagentur für Arbeit angehören. „Die Koordination der Bundesarbeitsgemeinschaft Berufswahlpass durch die Servicestelle Bildungsketten stellt sicher, dass der Berufswahlpass im Schulterschluss mit den Ländern weiterentwickelt und verbindlich eingesetzt wird”, erklärt der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Berufswahlpass, Dr. Alfred Lumpe, aus Hamburg.