Dem Flecken sei daran gelegen, das alte Konstrukt weitestgehend zu erhalten und die ortsbildprägende Fassadensituation nicht zu verlieren, erklärte Janisch. Der Zugang soll barrierefrei gestaltet werden. Im Inneren will die Fleischerei das „Althergebrachte mit modernen Komponenten kombinieren”. Das Augenmerk liege auf einem Frühstücks- und Mittagstischangebot, wie Rauch bestätigte. Ihm sei es wichtig, der vorhandenen Gastronomie keine Konkurrenz zu machen. In der Zusammenarbeit habe sich die Gemeinde „gut bewegt und das Projekt gut begleitet”. Aus deren Sicht schließe die Fleischerei inklusive Mittagstisch eine Lücke. „Wir sehen einen großen Bedarf, da in Lauenau ein Schlachter fehlt”, betonte Janisch und verwies auf das mobile Angebot, das es wohl nicht gäbe, wäre die Nachfrage nicht da. Nun muss der Landkreis nur noch den Bauantrag genehmigen. Die Ausschreibungen für die Sanierung des Gebäudes laufen derzeit auf Hochtouren. Mit ersten Bautätigkeiten rechnet Janisch im Juni oder Juli. Während der Flecken alle Arbeiten an Ständerkonstruktion, Fassade und Dach sowie die Grundinstallation übernimmt, investiert Rauch in den Innenausbau. Eine Summe wollte er nicht nennen, nur so viel: Sie entspreche der Größenordnung einer „schönen Eigentumswohnung”. Der Mietvertrag sei langfristig ausgelegt. Zum Wintergeschäft plant die Fleischerei Rauch ihren Betrieb aufzunehmen. Foto: jl