Wenn Jugendwehren ihre Wettbewerbe mit brandschutztechnischem Gerät abhalten, spielt Wasser normalerweise keine Rolle. Doch beim diesjährigen Samtgemeinde-Wettbewerb kam der nasse Schwall buchstäblich von oben: Das Turnier war von Windböen, Regen, Hagel und sogar Gewitter begleitet. Doch den 16 Gruppen, darunter drei Vertretungen der befreundeten Hattendorfer Wehr, machten die Unbilden nichts aus. Ihr Ziel, Punkte zu sammeln beim sportlichen und beim feuerwehrtechnischen Teil hatten sie fest vor Augen. Schließlich war dafür wochenlang geübt worden. Nur beim gemeinsam trainierenden Hülseder und Messenkämper Nachwuchs waren die Mühen vergebens: Die Gruppe konnte die geforderte Gruppenzahl von neun Mädchen und Jungen nicht aufbringen. Jubel brandete auf, als die dritte Gruppe aus Rodenberg den Titel zurück in die Deisterstadt holte. Viele Jahre galt der dortige Nachwuchs stets als Favorit. Nur beim Wettkampf 2014 hatten die Lauenauer einmal die Nase vorn und konnten dafür einen Ablösepreis in Empfang nehmen. Hinter Rodenberg III platzierten sich Hattendorf II (außer Konkurrenz), Rodenberg I, Hattendorf I, Lauenau I, Soldorf I, Lauenau II und Reinsdorf. Die Pohler, die wegen ihres jetzt 50-jährigen Bestehens den Wettbewerb ausgerichtet hatte, belegten zwar nur den letzten Platz. Einen Pokal gab es trotzdem - als jüngste teilnehmende Mannschaft. Foto: al