Vor dem Gemeindesaal am Kollegienplatz waren sechs Vertreter der Weltreligionen, Baha‘ismus, Buddhismus, Christentum, Hinduismus, Islam und Judentum, mit Informationsständen präsent, und der „Eine-Welt-Laden” hatte einen Verkaufsstand aufgebaut. Für jede der Religionen war auch jeweils ein Ansprechpartner zugegen. Im unterhaltsamen Teil spielten Musiker der Gruppe Musica del Paradiso und die Gruppe Klangtrance auf, ein paar Hindus warteten mit relgiösen Tänzen auf, und zwei islamische Hodschas brachten ihre Illahi-Gesänge zu Gehör. Vor dem Prinzenhof demonstrierte unterdessen ein buddhistischer Experte die Kunst des Zen-Bogenschießens. Die Veranstalter des „Kulturfest der Weltreligionen” um den Förderverein-Vorsitzenden Bernhard Priesmeier zeigten sich am Ende hocherfreut über die große Resonanz des Publikums. Leider ist noch immer nicht bekannt, ob das Haus der Weltreligionen auf dem Gelände des geschlossenen „steinzeichen”-Park in diesem Jahr zugänglich sein wird. Deshalb sind für sämtliche Veranstaltungen alternative Räume eingeplant. Alle Podiumsveranstaltungen finden samstags um 17 Uhr statt. Treffpunkt ist der Gemeindesaal der Evangelisch-Reformierten Gemeinde am Kollegienplatz. Allein die nächste Veranstaltung, am Samstag, dem ersten September, soll im Bürgerhaus am Marktplatz stattfinden. „Lebendige Religion im digitalen Zeitalter”, so lautet das Thema ab 17 Uhr. Dabei geht es unter anderem um die Fragen, wie Computer und Smartphones das Zusammenleben in religiösen Gemeinschaften beeinflussen oder in welchem Verhältnis der digitale Kontakt zur unmittelbaren zwischenmenschlichen Begegnung zu bewerten ist. Foto: km