LANDKREIS (km). Die Hochschule Weserbergland hat am jetzt für das Projekt „SMART Region Weserbergland” einen Förderbescheid über 137.310 Euro erhalten. Birgit Honé, die niedersächsische Ministerin für Bundes- und Europa-Angelegenheiten und Regionale Entwicklung übergab den Bescheid im Beisein der heimischen Landtagsabgeordneten Dirk Adomat (SPD) und Anja Piel (Grüne) in den Räumlichkeiten des Amtes für Regionale Landesentwicklung Leine-Weser in Hildesheim. Im Rahmen des Projekts kooperieren die Landkreise Hameln-Pyrmont, Holzminden, Nienburg und Schaumburg unter der Leitung der Hochschule Weserbergland und Nutzung des von ihr eingerichteten „Innovation Labs”, um Konzepte zu digitalen Lösungsansätzen zu erarbeiten und zu erproben. „Damit sollen Konzepte entwickelt werden, die den digitalen Transfer in allen Bereichen der Verwaltung ermöglichen. Ziel dabei ist es, den Bürgerinnen und Bürgern einen besseren Zugang zu den kommunalen Dienstleistungen und Services zu ermöglichen. Dazu wird geprüft, welche Prozesse im Rahmen der digitalen Infrastruktur der Kommunen umsetzbar sind,” erklärte Dirk Adomat, der sich bereits zu seiner Zeit als Mitarbeiter beim Landkreis Hameln-Pyrmont mit dem Thema befasst habe. SPD-Fraktionskollege Uli Watermann verwies in dem Zusammenhang auch auf die Bedeutung für den Breitbandausbau: Das Projekt sei eine gute Ergänzung zum Breitbandausbau im Landkreis Hameln-Pyrmont. Wenn die Verwaltung ihr digitales Angebot ausweite, unterstreiche das auch die Notwendigkeit, den Breitbandausbau zu forcieren. Während der Laufzeit des Kooperationsprojekts werden in jedem der beteiligten Landkreise Digitalisierungsprojekte entwickelt, die zum Teil auch unmittelbar anlaufen. Für Dirk Adomat ist das ein wichtiger Schritt für die Verwaltungstätigkeit der Zukunft. Dass die Hochschule Weserbergland und auch die Landkreise Hameln-Pyrmont und Schaumburg mit von der Partie sind, so Adomeit, sei „in höchstem Maße zu begrüßen”. ”Hier wird die Verwaltung ganz konkret modernisiert”, befand auch die Grünen-Abgeordnete Anja Piel. Digitalisierung von Verwaltungsabläufen klinge erst einmal sehr trocken, könne aber den Alltag von Menschen, erheblich erleichtern und spare am Ende Steuergeld: Und genau mit solchen Alltagsverbesserungen, beispielsweise von Mobilität und Wirtschaft, beschäftige sich die Hochschule Weserbergland, und zwar ganz konkret, in so genannten Reallaboren. Anja Piel: „Das Geld ist gut angelegt. Ich erhoffe mir gute Impulse für ein verbessertes Dienstleistungsangebot unserer Kommunalverwaltungen.”