96 leitet Aufwärtstrend ein | Schaumburger Wochenblatt

96 leitet Aufwärtstrend ein

Daisuke Yokota spielte sowohl gegen Düsseldorf als auch gegen Magdeburg stark. Noch nicht ganz klar ist, ob er für die Partie gegen Kiel fit wird. (Foto: bb)
Daisuke Yokota spielte sowohl gegen Düsseldorf als auch gegen Magdeburg stark. Noch nicht ganz klar ist, ob er für die Partie gegen Kiel fit wird. (Foto: bb)
Daisuke Yokota spielte sowohl gegen Düsseldorf als auch gegen Magdeburg stark. Noch nicht ganz klar ist, ob er für die Partie gegen Kiel fit wird. (Foto: bb)
Daisuke Yokota spielte sowohl gegen Düsseldorf als auch gegen Magdeburg stark. Noch nicht ganz klar ist, ob er für die Partie gegen Kiel fit wird. (Foto: bb)
Daisuke Yokota spielte sowohl gegen Düsseldorf als auch gegen Magdeburg stark. Noch nicht ganz klar ist, ob er für die Partie gegen Kiel fit wird. (Foto: bb)

Nach zuletzt zwei Siegen hat Hannover 96 wieder Boden auf die Spitzengruppe gutgemacht. Folgt Sonntag ein Erfolg gegen Kiel, wären die „Roten“ im Aufstiegsrennen wieder voll dabei.

Beim 2:1 gegen Magdeburg zeigten sich die Hannoveraner in Halbzeit eins überlegen. Sein Team habe es jedoch bei den sich bietenden Chancen versäumt, hier schon die Begegnung für sich zu entscheiden, wie 96-Trainer Christian Titz erklärte. Tatsächlich beschäftigten insbesondere die beiden offensiven Außen Daisuke Yokota und Elias Saad die Hintermannschaft des FC Magdeburg. Magdeburg wie 96 streben eine aktive Spielanlage an, an diesem Tag war es jedoch Hannover, das zunächst die Marschroute bestimmte. 96 ließ jedoch einige gute Gelegenheiten liegen, ehe Yokota auf Vorlage von Benjamin Källmann die 1:0-Führung für die „Roten“ erzielte.
Nach Wiederanpfiff machte sich 96 das Leben selbst schwer. Noel Aseko Nikili leistete sich einen folgenschweren Ballverlust im Spielaufbau und Magdeburg erzielte den Ausgleich. 96 schlug allerdings umgehend zurück und Enzo Leopold brachte die Hannoveraner wieder in Führung. Anschließend entwickelte sich eine zerfahrene Begegnung, in der es Magdeburg phasenweise gelang, die Gäste aus Niedersachsen in die Defensive zu drängen. „Zu schlecht mit dem Ball“ habe seine Mannschaft im zweiten Durchgang agiert, wie Titz einräumte. Der Unterschied zu mancher Begegnung im alten Jahr: Wie schon gegen Düsseldorf brachte 96 den Vorsprung über die Zeit.
Die defensive Dreierkette mit Virgil Ghita, Boris Tomiak und nun Maik Nawrocki spielte weitgehend souverän. Nawrocki bringt noch einmal zusätzliche Sicherheit ein, 96 ist in dieser Formation stark besetzt. Kolja Oudenne überzeugte als Schienenspieler einmal mehr. Er arbeitete zuverlässig nach hinten und leitete wichtige Angriffe ein. Leopold verlieh dem 96-Spiel auch abgesehen von seinem Tor Struktur und Ordnung. Neuzugang Saad dürfte mit der Zeit, wenn er enger ins Team eingebunden wird, noch mehr Wirkung entfalten.
Trainer Titz wird gegen Kiel auf den wiederum verletzten Pichler verzichten müssen. Ohnehin war Källmann zuletzt als Stürmer Nummer eins gesetzt. Die Aussicht ist günstig, dass der angeschlagene Yokota bis zur Partie am Sonntag wieder fit wird. Hannover läuft nun als Favorit gegen Kiel auf. Der Absteiger aus der Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins tut sich nach wie vor schwer in Liga zwei. Zuletzt unterlag die Mannschaft gegen das Schlusslicht aus Fürth mit 1:2. Mit ihrer insgesamt doch stabilen Grundstruktur werden die Kieler der 96-Offensive viel Widerstand entgegensetzen. Es gilt also weiterhin, an der Effektivität im Angriff zu arbeiten. Kiel muss noch die Zusatzbelastung durch das Pokalspiel in der Wochenmitte gegen den VfB Stuttgart aus den Beinen schütteln.
Foto: bb


Bastian Borchers
Bastian Borchers
Redakteur Schaumburger Wochenblatt
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