Ammoniak-Austritt sorgt für Evakuierung | Schaumburger Wochenblatt

Ammoniak-Austritt sorgt für Evakuierung

Messungen zeigten nur noch eine niedrige Konzentration des Stoffes, sodass keine weitere Gefahr bestand.  (Foto: privat)
Messungen zeigten nur noch eine niedrige Konzentration des Stoffes, sodass keine weitere Gefahr bestand. (Foto: privat)
Messungen zeigten nur noch eine niedrige Konzentration des Stoffes, sodass keine weitere Gefahr bestand. (Foto: privat)
Messungen zeigten nur noch eine niedrige Konzentration des Stoffes, sodass keine weitere Gefahr bestand. (Foto: privat)
Messungen zeigten nur noch eine niedrige Konzentration des Stoffes, sodass keine weitere Gefahr bestand. (Foto: privat)

In Haste führte ein Ammoniak-Austritt am Samstag, dem 13. Juni, zu einem Großeinsatz der Feuerwehr (SW berichtete). Wie die Samtgemeinde-Feuerwehr Nenndorf mitteilte, alarmierten Mitarbeiter eines Alten- und Pflegeheims um 11:07 Uhr die Einsatzkräfte der Feuerwehr Nord aufgrund eines beißenden Geruchs.

Geruch festgestellt

Nach der Ankunft der Feuerwehr stellte der Einsatzleiter den Geruch im Gebäude fest und leitete sofortige Evakuierungsmaßnahmen ein. Insgesamt wurden 78 Personen in Sicherheit gebracht. Vier von ihnen erlitten leichte Verletzungen und erhielten medizinische Betreuung durch den Rettungsdienst.
Um die Ursache der Geruchsbelästigung zu klären, wurden die Schnelleinsatzgruppe des Deutschen Roten Kreuzes Schaumburg und die Umweltschutzeinheit des Landkreises Schaumburg hinzugezogen.

Ammoniak tritt in niederigen Mengen aus

Die Ermittlungen ergaben, dass Ammoniak aus einem defekten Kühlschrank ausgetreten war und sich im betroffenen Bereich ausgebreitet hatte.
Die Einsatzkräfte kontrollierten und belüfteten das Gebäude mehrfach. Messungen zeigten nur noch eine niedrige Konzentration des Stoffes, sodass keine weitere Gefahr bestand. Gegen 16:30 Uhr konnten die Bewohner in ihre Zimmer zurückkehren.

Eingesetzte Einsatzkräfte

Insgesamt waren 96 Einsatzkräfte der Feuerwehren Nord und An der Aue, der Einsatzleitwagen aus Bad Nenndorf, die Umweltschutzeinheit des Landkreises Schaumburg sowie die Schnelleinsatzgruppe des Deutschen Roten Kreuzes Schaumburg im Einsatz. Auch der Kreisbrandmeister verschaffte sich vor Ort einen Überblick über die Lage.


Von red
north