In der Silvesternacht kam es zu einem besorgniserregenden Vorfall in Bückeburg: Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr wurden während eines Einsatzes mit Feuerwerkskörpern beschossen. Die Stadt Bückeburg hat daraufhin Strafantrag gegen Unbekannt gestellt und bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung.
Der Vorfall ereignete sich, als die Freiwillige Feuerwehr Bückeburg-Stadt zu einem Einsatz an der Parkpalette Bückeburg gerufen wurde. Die Rettungsleitstelle meldete eine starke Rauchentwicklung, laute Knalle und Flammenschlag aus dem Parkhaus. Als der Kommandowagen der Feuerwehr zur Erkundung langsam an der Parkpalette vorbeifuhr, wurde er aus dem Zufahrtsbereich des Parkhauses mit Feuerwerkskörpern beschossen.
Der Fahrer des Einsatzfahrzeugs hielt an und wollte die beiden anwesenden Personen zur Rede stellen. Diese flüchteten jedoch in Richtung des DRK-Shops und verschwanden in der Dunkelheit. Die herbeigerufene Polizei konnte keine Verdächtigen mehr antreffen.
Glücklicherweise blieben sowohl der Feuerwehrmann als auch das Fahrzeug unversehrt. Dennoch zeigt dieser Vorfall, dass auch in Bückeburg die Grenze der Gewalt gegen Rettungskräfte überschritten wurde – ein Phänomen, das bisher vor allem in Großstädten bekannt ist.
Die Stadt Bückeburg betont, dass der Schutz der Einsatzkräfte gegen jegliche Form von Gewalt höchste Priorität hat. Zeugen des Vorfalls werden dringend gebeten, sich beim Polizeikommissariat Bückeburg (05722/28940) oder direkt bei der Stadt zu melden, um zur Aufklärung beizutragen.