Im Rahmen des Familienbündnisses ist die Projektgruppe „Generationsübergreifende Arbeit und Integration von Behinderten” ins Leben gerufen worden, die unter der Leitung von Stefanie Hertrampf und Imke McGinty tätig wird und schon erste Veranstaltungen anbieten will. „Wir haben die Personen, die auf der Bündnisgründung Interesse gezeigt haben, eingeladen und mit ihnen Möglichkeiten und Ziele diskutiert. Unser Ziel ist es, Jung und Alt durch verschiedene Aktionen näher zu bringen und die Integration von Behinderten zu fördern”, so Imke McGinty, die, wo es Sinn macht, auch mit dem Seniorenbeirat zusammen arbeiten will. „Ich habe auf der letzten Sitzung des Seniorenrates unsere Ideen vorgestellt, denn nur ein Miteinander der bereits vorhandenen Institutionen mit uns bringt uns wirklich vorwärts”, so McGinty weiter, die mit der Projektgruppe folgende Aktionen für dieses Jahr geplant hat. Am 30. November können Kinder ab 5 Jahren mit Senioren zusammen in der Seniorenresidenz Schäferhof von 15 bis 17 Uhr Weihnachtskekse backen. Die Kosten übernimmt die Seniorenresidenz. Am 14. Dezember wird die ehemalige Lehrerin an der Grundschule Auetal in Rehren, Frau Winckel, von 15 bis 17 Uhr für Kinder ab 5 Jahren Märchen und Geschichten erzählen. Sie bringt ihre Gitarre mit, um die kleinen und großen Besucher auf das Weihnachtsfest einzustimmen. Für Kaffee und Kuchen ist auch gesorgt. Die Kinder und Jugendlichen des Tischtennisclub Borstel studieren jedes Jahr für die eigene Weihnachtsfeier ein Theaterstück ein. Die zirka 20 Laienschauspieler freuen sich schon heute darauf, das Weihnachtsstück am 16. Dezember um 15 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Borstel noch einmal öffentlich vorzuführen. Das Stück dauert ungefähr 45 Minuten und anschließend wartet Kaffee und Kuchen für die Besucher.
Alle Veranstaltungen sind ausdrücklich öffentlich. Der Eintritt ist frei und die Projektgruppe plant, einen Fahrdienst einzurichten. Die Aktionen in der Seniorenresidenz „Schäferhof” sind nicht nur für die Bewohner gedacht. Außerdem möchte die Lenkungsgruppe für Familienbündnisse einen Pool mit Adressen von Personen entwickeln, die Interesse haben, in irgendeiner Form ganz unverbindlich die Seniorenarbeit oder auch Behindertenarbeit zu unterstützen. „Wir denken da an Personen, die zwei Mal in der Woche nach Rehren zum Einkaufen fahren und sich anbieten, für Personen, die kein Auto haben und zum Beispiel in Raden wohnen, einzukaufen”, so Stefanie Hertrampf, die sich auch vorstellen kann, Personen zu finden, die jeden Tag spazieren gehen und gern Begleitung hätten oder Menschen, die nach Rinteln fahren und Anderen eine Mitfahrmöglichkeit anbieten. Sicher gibt es auch Menschen, die Älteren gern etwas vorlesen möchten oder sich einfach nur mit ihnen unterhalten möchten. Gerade in den kleinen Auetaler Orten würden ältere Menschen davon profitieren. Für alle Aktionen auch die Annahme und Vermittlung der Kontakte ist Olaf Humke als Servicestelle des Familienbündnisses in der Gemeindeverwaltung in Rehren, Frau Stefanie Hertrampf und Imke McGinty als Ansprechpartner zuständig. Foto: tt