Die Mittel sind knapp, das haben auch die Ausschussmitglieder bei allen Empfehlungen für Anschaffungen oder Sanierungen immer im Hinterkopf. „Wir müssen uns grundsätzlich die Frage stellen, wie viel Geld wir überhaupt haben und uns nicht in Illusionen fassen”, forderte Beisitzer Uwe Maertens. Entscheidungen über Geldausgaben solle man nach seiner Ansicht „abseits von jedem Egoismus” fällen. Diese Einschätzung teilte auch Volker Dahle für die CDU-Fraktion. Die Anschaffung des neuen Gerätes soll zwischen 15 000 und 20 000 Euro kosten. „Zuviel”, fand auch die Ausschussvorsitzende Catrin Döpke (SPD). Sie schlug vor, die vorhandene Halfpipe auszubauen und durch ein neues Gerät zu ersetzen, fand dafür aber keine Zustimmung. Es würde keinen Sinn machen, ein Spielgerät, das noch in Ordnung ist, auszutauschen. Man solle eher die ganze Sache zurückstellen. Während Maertens überhaupt der Meinung war, dass es sich nicht lohnen würde, „für einige wenige Jugendliche so viel Geld in die Hand zu nehmen”, erklärte Beisitzer Frank Ersinger, dass die Skateranlage gerade im Sommer eine große Anziehungskraft auf Jugendliche ausüben würde. Am Ende sprach sich der Ausschuss einstimmig dafür aus, die Entscheidung über weitere Anschaffungen bei den Haushaltsplanberatungen zu fällen.