Die Auetaler CDU-Gemeinderatsfraktion will nach Auskunft ihres Ratsherren Torben Sven Schmidt mit der Verwaltung drei Vorschläge diskutieren, die helfen können, die Umwelt zu entlasten und die Bürger zu Energieeinsparungen zu animieren. Der erste Vorschlag der CDU zielt auf die Internetpräsenz der Gemeinde Auetal unter www.auetal.de. Dort könnten Informationen rund ums Thema Energiesparen für interessierte Nutzer eingestellt werden. Ein gutes Beispiel dafür liefere nach Ansicht des CDU-Ratsmitgliedes Thorsten Niedert der Internetauftritt der Gemeinde Feldkirchen (www.feldkirchen.de). Die CDU begrüßt deshalb sehr, dass auf der Auetaler Homepage bereits eine Verlinkung zum Pendlerportal eingerichtet ist. Unter www.pendlerportal.de können Berufspendler zusammenfinden, dadurch Geld sparen und die Umwelt schonen. So spare ein Pendler, dessen Arbeitsstätte nur 20 Kilometer entfernt liegt, pro Jahr ungefähr 400 Euro, wenn er einen Mitfahrer findet und die Kosten teilt. Und die Umwelt wird um CO2 entlastet. Die individuelle Menge kann man beispielsweise mit dem CO2-Rechner des Umweltbundesamtes (www.uba.klima-aktiv.de) bestimmen und bekommt auch weitere Hinweise, um das eigene Verhalten im Sinne des Klimaschutzes zu ändern. Die Auetaler CDU könnte sich zudem vorstellen, nach Vorbild der bayerischen Gemeinde Gräfeling einen jährlichen „Energiespartag” in enger Kooperation mit heimischen Betrieben durchzuführen, erklärt Ratsherr Friedrich Gärling. Eine Alternative dazu wäre eine monatlich stattfindende Energieberatung. „Auch die Gemeinde ist beim Thema Klimaschutz gefordert, ihren Bürgern eine Beratung zu ermöglichen”, ergänzt Gärling. „Diese Maßnahme könnten wir uns als gemeinsames Projekt mit einer Nachbarkommune vorstellen.” Abschließend geht es der CDU um die zukünftige Nutzung von weiteren gemeindeeigenen Dachflächen für Photovoltaik-Anlagen und die künftige Positionierung der Gemeinde Auetal innerhalb der Energieregion Weserbergland. Insbesondere die Bereiche „Geothermie”, also die Nutzung von Erdwärme, sowie „Biomasse” könnten dabei für das Auetal langfristig interessant sein. Foto: tt