Noten lesen oder ein Instrument spielen müssen die Anfänger beim Spielmannszug der Turn- und Sportgemeinschaft nicht unbedingt können, doch die Liebe zur Musik, Rhythmus und vielleicht auch ein musikalisches Gehör sollten schon vorhanden sein. „Alles andere bekommen unserer Anfänger, ob sie jetzt erst sechs Jahre alt sind oder auch schon im erwachsenen Alter von den Ausbildern vermittelt”, so Kurt Ackmann, der Leiter des Spielmannszuges. Die Spielleute, die als Gemeinschaft dem Deutschen Turnerbund angeschlossen sind, genießen in Rolfshagen und über die Grenzen des Auetals hinaus seit Jahrzehnten einen guten Ruf. 24 Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder im Alter von 9 bis 96 Jahren bilden zurzeit den Klangkörper, üben gemeinsam und treten bei öffentlichen Veranstaltungen auf. Kurt Ackmann und sein Stellvertreter Georg Söffker sind zusammen mit Fritz Hahne für die Ausbildung zuständig und immer auf der Suche nach neuen Flötenspielern und Trommlern. Bei den Flöten unterscheidet man noch nach Sopran-, Alt- und Tenorflöte, dazu kommt die Pauke, das Becken und die Lyhra. Mit diesen Musikinstrumenten lässt sich schon ein harmonischer Zug bilden, der bei Schützen- oder Sportfesten, bei privaten Feiern oder Konzerten musikalisch zu begeistern weiß. Doch bis der erste Auftritt gemeinsam mit den aktiven Musikern vollzogen wird, heißt es üben, üben und nochmals üben. Jeden Mittwoch von 15.30 bis 17 Uhr kommen die Anfänger im Gruppenraum des Spielmannzuges in der ehemaligen Schule in Rolfshagen über dem Kindergarten (Hintereingang 1. OG) zusammen. Fortgeschrittene üben am Freitag von 17.30 bis 19 Uhr und der gesamte Spielmannszug trifft sich freitags von 18.30 bis 20.30 Uhr. Wer nähere Informationen benötigt, setzt sich am besten mit Kurt Ackmann (05753/877), Georg Söffker (05753/4434) oder Fritz Hahne (05753/4260) in Verbindung. Foto: tt
Die Nachwuchsmusiker des Spielmannzuges suchen noch Verstärkung.