Der Einstellungsberater Raimond Radke von der Bundespolizeiakademie und Polizeioberkommissar Frank Sonntag von der Landespolizei Niedersachsen, Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/ Holzminden, informieren über die Zugangsvoraussetzungen, das Auswahlverfahren sowie über den Ablauf und die Inhalte der Ausbildungen im mittleren und gehobenen Dienst bei der Polizei. Auch zu den Voraussetzungen eines einwöchigen Praktikums bei der Landespolizei wird Auskunft gegeben. Die Tätigkeitspalette bei der Bundespolizei ist groß. Sie wird bei einer Bundespolizeiinspektion ebenso eingesetzt wie auf hoher See oder auf dem Flughafen. Als Hubschrauberführer werden Erkundungs- und Aufklärungsflüge durchgeführt oder in Katastrophenfällen und im Rahmen des Rettungsdienstes schnelle Hilfe geleistet. In der Spezialeinheit Grenzschutzgruppe 9 (GSG 9) sind ebenfalls Beamte der Bundespolizei anzutreffen.
Beamter im Einsatzdienst, Ermittler in der Mordkommission, Drogenfahnder, Diensthundeführer
oder Einsatz in einer Spezialeinheit; dies sind einige der vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten im gehobenen (Landes-)Polizeidienst nach erfolgreichem Abschluss des Studiums. Die Polizeiakademie Niedersachsen bietet allen Interessierten Studienplätze für den dreijährigen Bachelorstudiengang zumr Polizeikommissar. Bereits mit Aufnahme des Studiums erhalten die Studierenden ein festes Gehalt in Form von Anwärterbezügen. Ein Polizeikommissaranwärter (ledig) erhält etwa 860 Euro. Interessenten, die sich für einen Studienplatz bei der Landespolizei Niedersachsen bewerben möchten, müssen das Abitur, die Fachhochschulreife oder einen als gleichwertig anerkannten
Bildungsabschluss vorweisen können. Auch Realschüler haben die Möglichkeit, nach erfolgreichem Besuch einer zweijährigen Fachoberschule in den gehobenen Polizeidienst einzusteigen. Schüler und Eltern sowie alle anderen Interessierten sind eingeladen.