Der Handglockenchor Wiedensahl hat bei seinem Jahreskonzert in Meerbeck sein Publikum bezaubert.
Der Kuckuck und der Vogel, die hatten einen Streit. So könnte man in Anlehnung an das berühmte Kinderlied die humoristische Zugabe beim Jahreskonzert des Handglockenchores Wiedensahl in der St. Bartholomäuskirche in Meerbeck überschreiben, mit der der Chor begeisterte Reaktionen des Publikums hervorrief. Philipp Fischer (Kuckuck) und Bjarne Eickhoff (Vogel) wurden als humoristisches Duo bei Johann Strauss‘ Polka „Im Krapfenwald´l“ leicht und fröhlich vom Handglockenchor Wiedensahl begleitet.
Auch im vorangegangenen Konzertprogramm zeigte der Handglockenchor mit Musik unter anderem von Edvard Grieg und Andrew Lloyd Webber die große Bandbreite seines Repertoires, so die Formation in einer Pressemitteilung. Mit dem Stück „Soundscapes“ von Matthew Compton präsentierte der Handglockenchor eine Originalkomposition, die mit Wasserglocken und perkussiven Elementen ein ungewöhnliches und modernes Klangbild der Handglocken entstehen ließ.
Erstmals trat der Chor mit Hilfe seiner neuen digitalen Notenständer auf. Diese konnten durch die Unterstützung der der VR-Stiftung der Volks- und Raiffeisenbanken Norddeutschlands und der Volksbank Hameln Stadthagen (8500 Euro) und der Musikstiftung des Kirchenkreises Stolzenau Loccum (500 Euro) angeschafft werden.
In der Region ist der Handglockenchor Wiedensahl wieder am 10. Mai in der Klosterkirche in Loccum zu erleben. Gemeinsam mit den Bläsern der Christuskirche in Herford sind dort gleich zwei Preisträger des deutschen Orchesterwettbewerbs zu hören. Am 7. Juni präsentiert der Handglockenchor dann ein sommerliches Programm auf der Landesgartenschau in Bad Nenndorf, bevor er im August zum „Internationalen Handglockensymposium“ nach Aberdeen aufbrechen wird.
Fotos: Linus Bulmahn