„Diese Konferenz hat in der Landeskirche eine Bewegung freigesetzt und es ist einfach großartig, dass sich die Ehrenamtlichen in dieser Art engagieren,” sagt Synodalpräsident Klaus-Dieter Kiefer rückblickend über den Start des Zukunftsprozesses.
Aus einer ersten Sammlung von Themen und Ideen sind über das Jahr Projekte geworden, an denen die Teilnehmenden noch immer arbeiten. Was im Januar noch ein Satz auf dem Papier war, nahm bereits in der Mitte des Jahres Gestalt an. „Gemeinschaft stärken” war eine der Kernforderungen, ein Jahresempfang sowie ein Tag für Gemeindekirchenräte haben bereits große Resonanz gefunden.
Die Initiativgruppen setzen sich mit den Themen Gemeinschaft stärken, Öffentlichkeitsarbeit, Personal- und Qualitätsentwicklung, Ressourcen, Diakonie, Kinder- und Jugendarbeit, Familienarbeit, Räume geistlicher Erfahrung und missionarische Kompetenz auseinander. Mittelsmann und Ansprechpartner ist Pastor Ulrich Hinz aus Meinsen.
Die Synode der Landeskirche soll am Ende des Prozesses vergleichbare Projektbeschreibungen zur Beratung bekommen. Sie entscheidet, in welcher Reihenfolge die Ideen umgesetzt werden. Dass ihr die Zukunft und die Arbeit der Ehrenamtlichen etwas wert ist, hat sie in der Herbstsitzung deutlich gemacht: Zwei neue Arbeitsplätze sind im Stellenplan 2012/2013 dafür vorgesehen. Auch Geld für Sachmittel und Veranstaltungen sind im Haushalt bereits bewilligt worden.
„Wir wollen mit dem offiziellen Abschluss des Zukunftsprozesses im kommenden Jahr weder Baustellen hinterlassen noch Luftschlösser stehen lassen”, sagt Kiefer über den noch ausstehenden Prozess. Er wünscht sich, dass die Gruppen weiter so zielgerichtet und ernsthaft arbeiten.
Nächster wichtiger Termin für die Zukunftsarbeiter der Landeskirche Schaumburg-Lippe ist der 7. Januar 2012. Genau ein Jahr nach dem ersten Treffen kommen sie wieder zusammen. Was noch vor einem Jahr lose Gedanken waren, sind über das Jahr zu konkreten Ideen geworden. Nun arbeiten die Teilnehmer an vergleichbaren Empfehlungen, damit es im Sommer 2012 mit dem Bau an der Zukunft der kleinen Landeskirche losgehen kann. Foto:ih