Keine Mehrheit im VA fand der Vorschlag, die Querung des „Alten Hafens” mittels eines Museumsschiffes mit beweglichen Brückenelementen zu verwirklichen. Recherchen für eine solche Möglichkeit seitens der Stadtverwaltung haben ergeben, dass es eine sehr kostenintensive Lösung wäre, die zudem nicht förderwürdig für das Projekt „Weserpromenade” wäre. Der VA entschloss sich daher, die Ausschreibungen für den Bau einer Brücke einzuleiten. Positiv sahen die VA Mitglieder die Entwicklung im Zweckverband „Touristikzentrum Westliches Weserbergland”, für die Matthias Gräbner in Rinteln die Fäden zieht. Die Bilanz nach zwei Jahren: „Wir sind besser und günstiger geworden”, so Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz, der ausdrücklich die Arbeit von Gräbner und seinem Team lobte. Die Frage eines Leerstandsmanagements im Internet wurde dagegen von der Verwaltung den VA-Mitgliedern kritisch gesehen. Man wolle nicht die Probleme der Stadt im Netz darstellen, sondern sich aktiv um Einzelhändler bemühen, die eine Versorgungslücke in der Stadt schließen könnten. Dazu will man sich mi der CIMA als Kompetenzzentrum für Standort- und Branchenanalysen in Verbindung setzen und ein Zukunftskonzept für Rinteln entwickeln.
Unterschiedliche Auffassung vertraten dagegen einige Mitglieder des VA zur Frage der geplanten Windenergieanlage im Bereich Kohlenstädt. Die denkmalschutzrechtliche Bewertung des Gut Echtringhausen, in dem Britta Rinne seit Jahren darum kämpft, dass die Windkraftanlagen nicht gebaut werden, wird erneut im Rat am 4. Juli diskutiert.Foto: ste