Am Freitag, 4. Juli, sind Schülerinnen und Schüler unter 20 Jahren (aller Schulformen) ab 19 Uhr dazu eingeladen, in der Aula des Gymnasium Ernestinum mit ihren Gedichten auf der Bühne die Herzen der Zuhörer zu erobern. Poetry Slam förder in vielen Städten bei mittlerweile monatlichen Veranstaltungen immer neue Talente zutage - auch dank Schulen, die durch Poetry Slam-Workshops die Auseinandersetzung mit dem geschriebenen Wort, das Literaturverständnis, die Kreativität und die Lesekompetenz fördern. Doch nicht nur das: Poetry Slams stärken das Gefühl für den eigenen Vortrag. Sie zeigen, wie man den eigenen Worten Leben einhaucht, wie man geschickter formuliert und eindringlicher vorträgt, um sein Publikum damit begeistern zu können.
Teilnahmewillige melden sich bitte unter kris.bender@web.de. Der Eintritt kostet drei Euro, Schüler zwei Euro. Die Karten können eine Woche vorab in der Bibliothek des Ernestinums oder an der Abendkasse gekauft werden, der Eintritt entfällt natürlich für die Teilnehmer.
In zwei Runden wird zunächst ein fremder Text (beispielsweise das eigene Lieblingsgedicht) eigenständig interpretiert vorgetragen, danach ein selbst geschriebener Text (Länge drei Minuten/bei viel Applaus eine Zugabe von maximal zwei Minuten). Das Publikum kürt durch Abstimmkarten (und Lautstärke des Applauses) den/die Gewinner/in, den ersten drei winken Preise, Ruhm und Ehre!
Corinna Plesckacewicz aus dem vorletzten Rintelner Abijahrgang gewann den „Altstadtschnack” in Hannover und nahm auch an Slams in Köln teil.
Tanja Wente und Inken Weber aus dem letzten Jahrgang siegten als Duo beim Slam in Stadthagen und Tanja Wente nahm auch an den deutschen Slammeisterschaften letztes Jahr teil. Hier ein Zitat von Tanja aus einem Motivationsschreiben für ihren Studiengang: „Poetry Slam ist für mich im letzten Jahr meine persönliche Ausdrucksform geworden.
Hier kann ich meine Liebe zur Sprache in vielfältigster Weise grenzenlos darstellen, indem ich meine Gedanken in Worte fasse und ihnen Leben verleihe. Das Gefühl zu erfahren, dass die eigenen Worte bei dem Publikum ankommen und dieses sich in meinen Gedanken verliert oder von ihnen mitgerissen wird, hat für mich eine magische Wirkung.”

Foto: privat