Nenndorf alarmiert worden. Ein PKW blieb aus unbekannter Ursache auf der Autobahn stehen, Warnblinker und Licht waren nicht eingeschaltet. Ein nachfolgendes Gespann aus PKW und Anhänger mit einem kleinen Motorflugzeug konnte dem stehenden PKW gerade noch rechtzeitig ausweichen. Ein dahinter fahrender LKW jedoch nicht mehr, dieser erfasste den PKW mit voller Geschwindigkeit und drückte das Heck des Suzuki bis zur B-Säule. Erst nach etwa 130 Meter kamen beide Unfallfahrzeuge zum stehen. Der Fahrer des PKW wurde im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. „Notarzt und Feuerwehr entschieden sich aufgrund der Lebensgefahr für eine so genannte Crash- Rettung, dabei gilt es den Patienten unter allen Umständen so schnell wie nur möglich aus dem PKW zu befreien”, sagte Feuerwehrsprecher Marvin Nowak. Mit vereinten Kräften wurde der 31-jährige Mann aus Polen aus der Beifahrerseite gezogen und sofort im Rettungswagen behandelt, anschließend mit dem Rettungshubschrauber Christoph 4 in ein Krankenhaus geflogen. Umherfliegende Trümmerteile beim Aufprall beschädigten das Flugzeug.
Die Feuerwehr streute im Anschluss auslaufende Betriebsstoffe mit Bindemittel ab und leuchtete die Autobahn für die Ermittlungen der Polizei zum Unfallhergang aus. Die Autobahn musste bis in die Nacht hinein gesperrt werden, es bildete sich ein längerer Rückstau.
Die Feuerwehren Wunstorf und Kolenfeld waren mit fünf Fahrzeugen und rund 30 Kräften vor Ort. Foto: Feuerwehr