Märtens sprach von einer Art „Kulturtreff”, in etwa in Art des „Kesselhauses” in Lauenau. Das Gebäude Lange Straße 2 soll nach den Vorstellungen von SPD und CDU allen Generationen zur Verfügung stehen. Eines machte der SPD-Sprecher ganz klar: Der „Bürgertreff” soll keine Konkurrenz zum „Backhaus” werden. So sollen zum Beispiele Angebote für Musikunterricht oder alternative Sport- und Bewegungsangebote dem „Backhaus” vorbehalten bleiben. Denkbar wären Lesungen, Laienschauspiel, Spiele-Veranstaltungen, Klöntreffs, Fahrradwerkstatt, Malkurse oder regelmäßige Vereinstreffen. In der Hauptsache sehen beide Seiten den geplanten Treffpunkt als Zentrum von Aktionen und Projekten, die von den Bürgern ausgehen. Auch über Fragen der Ausstattung haben sich CDU und SPD geeinigt. Eine Küchenzeile mit Spülmaschine, ein Kühlschrank, eine Kaffeemaschine, Wasserkocher, Schränke, Tische, Stühle, Beleuchtung, Regale und Pinwand müssten angeschafft werden. Auch ein W-LAN-Zugang sei notwendig. Für die Ausstattung sind vom Ausschuss 20 000 Euro im Haushaltsplan 2015 vorgeschlagen worden. Fragen der „Schlüsselgewalt” und Raumverwaltung müssten noch eingehend geklärt werden. „Aller Anfang ist schwer”, so kennzeichnet Märtens die derzeitige Situation. Wichtig sei jetzt, die Bürger zu sensibilisieren und deren Interesse zu wecken. Jetzt sei notwendig, „dass alle anpacken”. Als Eröffnungstag ist der 9. Mai angepeilt worden. Der Gesprächskreis will für die ersten 14 Tage ein Programm entwickeln, dann sollen die Nutzer ihre Ideen dort einbringen. Als name könnte laut Märtens „Rodenberg-Mitte” eine Option sein. Nach den Worten von Desiree Hofmann ist die Einrichtung eines Jugendtreffs im ehemaligen „Haus der Begegnung” offensichtlich vom Tisch. Eine Sanierung des maroden Gebäudes sei zu kostspielig. Die Jugendbeauftragte der Samtgemeinde setzt auf ein variables Angebot, das durchaus im Gebäude Lange 2 an verschiedenen Wochentagen durchgeführt werden könnte.