Im abgelaufenen Jahr sind neun „Projekte” erfolgreich bearbeitet oder durchgeführt worden – von der Kräuterwanderung bis hin zur behördlichen Anerkennung als gemeinnütziger Verein. Aufmerksamkeit erzielte der Heimatverein bei Honigfest, Denkmal-Tag und Weihnachtsmarkt. Auf Spurensuche war er zur untergegangenen Molkerei- und Margarinefabrik sowie zum Münchhausen-Museum in Bodenwerder unterwegs.
Das Adelsgeschlecht erhält weitere Aufmerksamkeit: Spontan entschieden sich die Anwesenden der Jahresversammlung für einen Ausflug zum untergegangenen „Monckhusen” bei Rehburg, das als Sitz des Stammvaters vermutet wird. Anschließend soll Kloster Loccum besucht werden.
Die Werbeaktion in den Ortsteilen beginnt mit einem „Erwandern” von Reinsdorf. Über den ehemaligen Kirchweg soll es zur Imkerei und zu einem für eine Streuobstwiese denkbaren Gelände gehen. Ein erster von regelmäßigen Klönabenden wird im Juni im Lyhrener Hofcafé stattfinden. Und natürlich finden sich alle Dörfer im geplanten Bildband „Apelern im Wandel” wieder, das zum 1150-jährigen Ortsjubiläum rechtzeitig in 2016 erscheinen soll. Sein Inhalt ist nicht nach Ortsteilen gegliedert, sondern nach Themen: „Auch das soll das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken”, verlangte Exler.
Gerade die Arbeiten an diesem Buch veranlassten den Vorsitzenden zu einem weiteren Aufruf: „Uns interessieren alle historischen Fotos.” Was aus Platzgründen nicht veröffentlicht werden kann, soll in digitalisierter Form archiviert werden. Wer Bilder beisteuern kann, sollte sich bei Ferdinand Exler über die Rufnummer (05043) 979 815 melden. Einen Blick auf die Arbeit des Heimatvereins erlaubt auch die von Elmar Meyer neu gestaltete Homepage www.heimatverein-apelern.de. Foto: al