Weil bei der Sitzung des Kirchenkreistages am vergangenen Mittwoch in Hessisch-Oldendorf auch kein Antrag auf ein Wahlverfahren gestellt wurde, hat Kühne-Glaser die Superintendentur-Pfarrstelle und das damit verbundene Amt des Superintendenten im Kirchenkreis Grafschaft Schaumburg jetzt unbefristet inne. Die „überwältigende Einstimmigkeit” befand Landessuperintendentin Dr. Ingrid Spieckermann, die das Entscheidungsverfahren leitete, als „durchaus ungewöhnlich”. Dr. Spieckermann und Kirchenkreistagsvorsitzender Dr. Michael Behrndt waren dann auch die ersten Gratulanten. Andreas Kühne-Glaser ist der dritte Superintendent im Evangelisch-lutherischen Sprengel Hannover, der nach der neuen Gesetzeslage für einen Zeitraum von zehn Jahren gewählt wurde. Kühne-Glaser habe in seiner bisherigen Amtszeit insbesondere die Zusammenarbeit von Kirchengemeinden in den jeweiligen Regionen gefördert, erinnerte die Landessuperintendentin. Der Kirchenkreis habe die Gemeinden in ihren regionalen Projekten mit zwei Bonfizierungsaktionen von Spenden unterstützt. Darüber hinaus seien Stellenanteile für Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising eingerichtet worden, um den Kirchenkreis in diesen Bereichen erfolgreich aufzustellen. Andreas Kühne-Glaser hatte im Rahmen der Partnerschaftsarbeit den Partnerkirchenkreis Devuhula-Lebowa in Südafrika besucht und die Gruppen beim Gegenbesuch in Deutschland begleitet. Besonders glücklich zeigte sich der Superintendent in seinem Bericht vor dem Kirchenkreistag über die Einrichtung und Besetzung der Kirchenmusikerstelle für Popularmusik inklusive der Beauftragung eines Pastors für Bandarbeit sowie der dauerhaften Einrichtung der zweiten Jugenddienst-Stelle im Kirchenkreis.