RINTELN (ste). Damit Inklusion gelingen kann, braucht es ein starkes Miteinander aller Beteiliger! Diesen Grundsatz beschloss jetzt der Rat der Stadt Rinteln. 500.000 Euro stehen allein für die Grundschule in Deckbergen zur Verfügung, um dort für entsprechende Räumlichkeiten zu sorgen, damit Inklusion nicht nur auf dem Papier funktioniert, sondern auch im echten Leben. Dabei könne die Grundschule Deckbergen nur der Anfang sein, so Astrid Teigeler-Tegtmeier (SPD), weitere müssten folgen. Und das werden sie. Die Verwaltung wurde vom Rat beauftragt, konkrete bauliche Verbesserungsmöglichkeiten zur Umsetzung der Inklusion in den Grundschulen zu erarbeiten. Die Schulleitungen sollen mit einbezogen werden und eine Priorisierung der Maßnahmen festlegen. Die Vorteile von Inklusion beleuchtete Heinrich Sasse von der WGS, sparte aber auch nicht mit Kritik: „Der gemeinsamen Unterricht von Kinder mit emotional-sozialen Auffälligkeiten mit anderen Kindern führt zu Lernverlusten und Reibereien!” Klar ist auch, dass die Stadt nur die baulichen Voraussetzungen für Inklusion in den Schulen schaffen kann: „Für die personelle Ausstattung mit sonderpädagogischen Mitarbeitern und Schulbegleitern ist der Kreis und das Land zuständig!”