RINTELN (km). Der Heimatbund Grafschaft Schaumburg hat jetzt seine Termine für den Juni bekannt gegeben. Den Auftakt bildet am Donnerstag, dem siebten, ein Ausflug der Wandergruppe. Dabei geht diesmal es zum Todenmanner Papenbrink - mit anschließender Einkehr zum Kaffeetrinken im Gasthaus „Wanderfalke”. Treffpunkt ist um 13.30 Uhr auf dem Parkplatz am Weseranger. Das nächste „Erzählcafé” findet am Mittwoch, dem 13. Juni, statt. Karin Gerhardt berichtet dabei über Magdalena von Münchhausen, verheiratete von Quitzow. Die vielen Rintelnern als Pastorin und Stadtführerin vertraute Karin Gerhardt habe sich intensiv mit der Person der Magdalena von Münchhausen befasst, einer höchst bemerkenswerten adeligen Frauengestalt im Zeitalter der Renaissance, heißt es in der Ankündigung. Die Veranstaltung findet ab 15 Uhr im Mehrzweckraum der Eulenburg (drittes Obergeschoss) statt. „Woi kürt platt” heißt es ein weiteres Mal am Donnerstag, dem 14. Juni, bei der Zusammenkunft der Freunde der plattdeutschen Sprache. Treffpunkt ist um 15 Uhr im Hotel „Stadt Kassel”. Ansprechpartner sind Friedrich Künneke (Telefon 05751/7562) und Heinrich Edler (05751/2488). Im Mittelpunkt der gegenwärtigen Sonderausstellung im Museum steht noch bis zum 20. Oktober die „Schlacht um Grohnde”. Die Dokumentation befasst sich mit den Protesten gegen den Bau des Kernkraftwerks bei Hameln am 19. März 1977. Geschätzte 15.000 Demonstranten - davon rund 2000 militante - sorgten seinerzeit für schwere Ausschreitungen. Mit etwa 800 verletzten Demonstranten und rund 240 verletzten Polizisten entwickelte sich die „Schlacht um Grohnde” zur bis dahin gewalttätigsten Auseinandersetzung in der westdeutschen Demonstrationsgeschichte. - Das Kernkraftwerk bei Hameln ist bei klarer Sicht auch vom Rintelner Ortsteil Goldbeck zu sehen.