Bestimmt 3000 Jahre alt sind die bilderreichen Worte aus dem Alten Testament, „einem der schönsten und bewegendsten Liebesepen der Menschheit”, heißt es in der Ankündigung. Friederike von Krosigk, Gründerin und Leiterin des Ensemble Theatrum, habe „den alten Stoff genommen und daraus ein ergreifendes Theaterstück geformt: Theater und Musik gehen hier ineinander über und verweben sich mit Schattenspiel und Tanz in einem stimmungsvollen Bühnenbild-Gemälde zu eindrücklichen Bildern.” Die menschliche und die göttliche Dimension der Liebe, ein Thema so alt wie die Menschheit selbst und doch immer wieder neu, werde in Krosigks Version des Hohen Liedes spürbar. Eine besondere Rolle spiele in der Aufführung die Musik, die eine ganz eigene Magie entfalte. Die deutschen (unter anderem Johann Sebastian Bach), hebräischen und arabischen Kompositionen spiegelten die Hohe Lied-Texte: „Ein faszinierender Dialog der Kulturen entfaltet sich, ...und wie von fern schmiegt sich ein Liebeslied an das Ohr der Liebenden aller Zeiten, weil sie der Suche nimmer müde werden”. - Mit der Pianistin und Organistin Eva Gerlach und dem Weltmusiker Rainer Schwander (Querflöte, Hackbrett und Percussion) präsentiert das Ensemble Theatrum zwei besondere Könner ihres Faches. Die Veranstaltung am Samstag, dem 16. Februar, in der Nikolai-Kirche beginnt um 18 Uhr. Karten können ab sofort unter der Telefonnummer 05751/3250 reserviert werden. Foto: privat