RINTELN (ste). Der NABU Rinteln hat ein Vorzeigeprojekt mit Zugwirkung in der gesamten Republik: Die Auenlandschaft Hohenrode. Möglich wurde dies durch eine beispielhafte Kooperation zwischen der Firma „AHE Weserkies” und dem NABU. Statt auf Konfrontation zwischen Abbaubetrieb und Naturschutzbund setzte man hier auf eine Kooperation, die bereits ihre Früchte trug. Während der NABU auf die Erfolge bei vielen Vogelarten verweisen kann, wurde die Firma „AHE” jetzt mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis der Gesteinsindustrie für das NABU-Projekt „Auenlandschaft Hohenrode” ausgezeichnet. Das freut natürlich auch den Kooperationspartner „NABU” Niedersachsen, so Dr. Nick Büscher, stellvertretender Landesvorsitzender des NABU Niedersachsen. Denn, so Büscher, es sei nicht selbstverständlich, dass ein Unternehmen der Rohstoffindustrie sich derart vorbildlich für die Nachhaltigkeit in einer ehemaligen Abbaustätte einsetze und sich für den gemeinsamen Weg mit dem Naturschutz entscheide. Die Auenlandschaft Hohenrode ist zum Kleinod in der Weserschleife geworden, indem im Zuge des naturschonenden Kiesabbaus einzigartige Auenbiotope geschaffen worden sind, in denen nun Flussseeschwalbe, Seeadler & Co. heimisch geworden sind. „Die Erfolge im Arten- und Naturschutz dokumentieren die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen AHE Schaumburger Weserkies und dem NABU Niedersachsen”, bekräftigt Büscher die gute Zusammenarbeit und gratuliert dem Unternehmen wie der Eigentümerfamilie Eggersmann zur verdienten Auszeichnung, ohne deren Zutun das Projekt „Auenlandschaft Hohenrode” nicht möglich gewesen wäre. AHE Schaumburger Weserkies hat den Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie „Umweltschutz/Wiederherrichtung” sowie den Sonderpreis „Biodiversität” gewonnen und sich mit letzterem auch für die Teilnahme am Wettbewerb des europäischen Gesteinsverbandes UEPG qualifiziert. Der „Sustainability Award 2019” wird am 20. November 2019 in Brüssel verliehen. Foto: privat