Schaumburger Wochenblatt
  1. Beim Sport wird Inklusion gelebt

    Zweiter "Fünfkampf für Jedermann" bei der TuSG Rolfshagen ein Erfolg

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    AUETAL (ste). 52 Sportlerinnen und Sportlern auf dem Sportplatz in Rolfshagen wollten dabei sein beim zweiten "Fünfkampf für Jedermann", 21 von ihnen waren Menschen mit Beeinträchtigung aus der Lebenshilfe Rinteln. Schnell wurde deutlich, dass der Sport die Menschen eint, sie antreibt zu persönlichen Höchstleistungen, dass sie sich gegenseitig anspornen, unterstützen, sich gemeinsam über Erfolge freuen. Beim Standweitsprung, Baumstammwerfen, Steinstoßen, Medizinballwerfen und Kugelstoßen wurde nicht nur gemeinsam Sport betrieben, es wurde viel gelacht und neben der Anstrengung stand der Spaß ganz oben mit an. Die neue Dartgruppe stellte sich vor und alle Teilnehmer und Helfer konnten die neuen Dartscheiben im Vereinsheim der TuSG Rolfshagen ausprobieren. Ab sofort bietet der Verein eine Dartgruppe an, die auch im Liga-Betrieb spielt. Wie sehr im Verein die Inklusion gelebt wird, konnte man an den vielen Stationen auf dem Sportplatz erleben. Einige der Teilnehmer versuchten sich auch am Deutschen Sportabzeichen. Die Bewohner der Lebenshilfe sind schon lange bei den Veranstaltungen der TuSG Rolfshagen nicht mehr weg zu denken. Seit 2009 bietet der Verein die Abnahme des Sportabzeichens für Menschen mit Behinderung an. Auch eine inklusive Handballmannschaft mit Wolfgang Müller als Trainer ist seit 2014 ein fester Bestandteil im Angebot. Für die TuSG Rolfshagen ist es wichtig, Sport für alle Bevölkerungsgruppen und Altersklassen anzubieten. Ein großer Vorteil der Inklusion: Sie belebt den Verein und hat Barrieren und Vorurteile abgebaut. Im Moment ist die TuSG noch einer der wenigen Vereine, die inklusiven Handball anbietet, aber durch die Turniere, die jährlich stattfinden, werden es immer mehr. Mit ihrem Engagement im inklusiven Bereich haben sie den Stern des Sports in Bronze und den "Niedersächsischen Engagement Preis" gewonnen. Jetzt ist der Verein am 14. Juni in Hannover für den niedersächsischen Inklusionspreis vorgeschlagen. Foto: privat

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