Autofahrer umfahren die Absperrungen – Zwei Kinder bei Unfall schwer verletzt | Schaumburger Wochenblatt

25.08.2026 08:26

Autofahrer umfahren die Absperrungen – Zwei Kinder bei Unfall schwer verletzt

Unfall in Barsinghausen. (Foto: Placeholder)
Unfall in Barsinghausen. (Foto: Placeholder)
Unfall in Barsinghausen. (Foto: Placeholder)
Unfall in Barsinghausen. (Foto: Placeholder)
Unfall in Barsinghausen. (Foto: Placeholder)

Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Montag, dem 24. August 2026, die L401 zwischen Langreder und Egestorf lahmgelegt. Gegen 12:45 Uhr kollidierten dort zwei Fahrzeuge aus bislang ungeklärten Gründen. Bei dem Unfall wurden fünf Personen verletzt, darunter zwei Kinder schwer.
Die Feuerwehren aus Barsinghausen, Egestorf, Langreder und Kirchdorf sowie zwei Rettungswagen und ein Notarzt-Einsatzfahrzeug waren vor Ort. Ein weiterer Notarzt wurde mit einem Rettungshubschrauber zur Unfallstelle geflogen und transportierte ein schwer verletztes Kind zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Ein weiteres schwer verletztes Kind wurde per Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.
Der genaue Unfallhergang ist noch unklar. Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes fuhr ein Mercedes von Egestorf in Richtung Langreder, während ein VW-Bus in die entgegengesetzte Richtung unterwegs war. Vermutlich geriet eines der Fahrzeuge in den Gegenverkehr, was in einer Kurve zur Kollision führte.

Rettungshubschrauber fliegt Kind nach Hannover

Im Mercedes befanden sich neben der 23-Jährigen ihre beiden Kinder. Ein zweieinhalb Jahre alter Junge und ein zwei Monate altes Mädchen wurden bei dem Zusammenstoß schwer verletzt. Der Junge wurde mit einem Rettungshubschrauber, das Mädchen mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die 23-Jährige erlitt leichte Verletzungen.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Egestorf, Kirchdorf, Langreder und Barsinghausen mit 43 Feuerwehrleuten und acht Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen, der Hubschrauber Christoph 4, ein Notarzteinsatzfahrzeug, die Polizei mit zwei Streifenwagen und dem Verkehrsunfalldienst, die Unfallforschung sowie ein Gutachter der Dekra. Der Rettungshubschrauber Christoph 30 aus Wolfenbüttel, der sich nach einem Transport in Hannover befand und die Einsatzstelle hätte anfliegen können, wurde jedoch abbestellt. Die letzten Einsatzkräfte konnten die Einsatzstelle um 16 Uhr verlassen. Besonders problematisch waren laut Angaben der Feuerwehr einige Situationen, in denen Autofahrer die Absperrungen an den Kreisverkehren umfuhren und so in die Einsatzstelle gelangten.

Ermittlungen der Polizei - Zeugen gesucht

Für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme wurde die L 401 zwischen Egestorf und Langreder über mehrere Stunden vollständig gesperrt. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde ein Gutachter hinzugezogen. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Zeuginnen und Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.


Von red
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