Anlässlich der weltweiten Kampagne „One Billion Rising“ lädt der „Arbeitskreis für Mädchen*“ des Landkreises Schaumburg in Kooperation mit dem Kulturbeauftragten der Stadt Stadthagen zu einer öffentlichen Aktion gegen Gewalt an Frauen und Mädchen ein. Die Veranstaltung findet am Sonnabend, dem 14. Februar, in Stadthagen statt und richtet sich an alle Menschen, die ein sichtbares Zeichen für Solidarität, Gleichberechtigung und ein gewaltfreies Leben setzen möchten.
Treffpunkt ist um 10 Uhr am Festplatz in Stadthagen. Von dort aus startet ein Demonstrationsumzug in die Innenstadt zum Kulturdepot Stadthagen. Alle Teilnehmenden sind herzlich willkommen, unabhängig von Alter oder Geschlecht. Wer pinkfarbene Kleidung trägt, darf sich über eine kleine Überraschung freuen.
Im Kulturdepot werden unter anderem der Landrat des Landkreises Schaumburg, der zugleich Schirmherr der Aktion ist, sowie der Bürgermeister der Stadt Stadthagen mit Grußworten erwartet. Für eine Stärkung vor Ort ist gesorgt, zudem bietet die Veranstaltung Raum für Austausch, Begegnung und Information.
Begleitend zur Aktion werden mehrere eindrückliche Ausstellungen gezeigt, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen auseinandersetzen. Dazu gehören „Mutmacherinnen – Wege aus der Gewalt“, „Die Wut ist weiblich“ und der Kurzfilm „Superheldin gegen Gewalt“. Ein besonderer Fokus liegt auf vier großformatigen Comic-Panels, die die mehrfach ausgezeichnete Comic-Künstlerin und Illustratorin Julia Bernhard exklusiv für diesen Aktionstag gestaltet hat. Jedes der Werke beleuchtet auf anschauliche Weise einen eigenen Aspekt von Gewalt gegen Frauen und macht diese künstlerisch wie inhaltlich zugänglich. Auch über den Aktionstag hinaus bleiben die Ausstellungen im Kulturdepot bestehen und stehen unter anderem Schulklassen sowie weiteren Besuchenden zur Auseinandersetzung mit dem Thema zur Verfügung.
„Ziel der Veranstaltung ist es, Gewalt sichtbar zu machen, Betroffenen eine Stimme zu geben und gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Frauen* und Mädchen* zu setzen. Gewalt darf keinen Platz in unserer Gesellschaft haben – gemeinsam kann Haltung gezeigt und Veränderung eingefordert werden“, so die Veranstalter in einer Pressemitteilung.
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